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Discussio Hoyer
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Enthält: Schuldner: † Hans Henrich Hoyer, Wirt im "Roten Hirsch", verheiratet mit Anna Schulte Haus: "Roter Hirsch" am Fischmarkt, zwischen Häusern der Witwe des Hdenrich Bischoping und des Bernard Baurman. Frühere Eigentümer: 1496 Ludger Darvelt, 1532 Johan Havickhorst. Käufer: Sattler Henrich zur Mollen. Gläubiger: Alheid Wennemars in Bevergern; Herman Hase; die Domvikare, vertreten durch die Vikare Melchior Büren und Godfrid Herding; Joachim Rökelose, Vikar an St. Servatii, Bruder des Bäckers Johan Rökelose; Ewald Brauns als vicarius altaris S. Walburgis im Dom; der Almosenkorb Ludgeri, vertreten durch die Provisoren Werner Wilckinghoff und Thomas Meiners. Anlagen in Abschrift: 1. 1464 feria tertia post conceptionis b. Mariae virg. (Dezember 11): Rentverkauf. 2. 1541 Donnerstag nach conversionis Pauli (Januar 27): Rentabtretung zu 1. 3. 1423 ipso die Michaelis (September 29): Rentverkauf. 4. 1542 am Abend S. Andreae ap. (November 29): Rentverkauf. 5. 1545 in profesto S. Jacobi ap. (Juli 24): Rentverkauf. 6. 1540 am Abend Andreae (November 29): Rentverkauf. 7. 1540 am Abend Thomae (Dezember 20): Abtretung der Rente zu 6. 8. 1565 Freitag nach Francisci conf. (Oktober 5): Abtretung der Rente zu 6.
Archivale
Verweis: siehe auch Nr. 237
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.