Simon Graf zu Sp. und Vianden gewinnt Werner (Wenczen) von Gensingen (Genczingen) gen. Nun sich und seiner Tochter Elisabeth von Sp., Herzoginwitwe in Bayern (Beyern), zum ledigen Mann und Diener. Werner darf die Mannschaft nicht aufgeben, solange Simon und Elisabeth leben. Dafür hat der Graf ihm zwischen Mariä Himmelfahrt (15.08.) und Mariä Geburt (08.09.) 10 Gulden und an Weihnachten 30 Gulden zu zahlen. Werner hat davon die üblichen Verpflichtungen entsprechend einer von ihm darüber ausgestellten Urkunde (1). Sobald das Geld gezahlt ist, soll diese Urkunde zurückgegeben werden. Siegel des Ausstellers. (1) Nr. 3307.
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Simon Graf zu Sp. und Vianden gewinnt Werner (Wenczen) von Gensingen (Genczingen) gen. Nun sich und seiner Tochter Elisabeth von Sp., Herzoginwitwe in Bayern (Beyern), zum ledigen Mann und Diener. Werner darf die Mannschaft nicht aufgeben, solange Simon und Elisabeth leben. Dafür hat der Graf ihm zwischen Mariä Himmelfahrt (15.08.) und Mariä Geburt (08.09.) 10 Gulden und an Weihnachten 30 Gulden zu zahlen. Werner hat davon die üblichen Verpflichtungen entsprechend einer von ihm darüber ausgestellten Urkunde (1). Sobald das Geld gezahlt ist, soll diese Urkunde zurückgegeben werden. Siegel des Ausstellers. (1) Nr. 3307.
BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 1004
Sp. U 337
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1401-1450
1408 Juni 21
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 1004. Sg. angeh., wie Nr. 2072, braun, Rest, schlecht ausgeprägt.
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Originaldatierung: "Datum a. d. die sancti Albani et sociorum eius."
Originaldatierung: "Datum a. d. die sancti Albani et sociorum eius."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 1004. Sg. angeh., wie Nr. 2072, braun, Rest, schlecht ausgeprägt.
Originaldatierung: "Datum a. d. die sancti Albani et sociorum eius."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 1004. Sg. angeh., wie Nr. 2072, braun, Rest, schlecht ausgeprägt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:29 MESZ