Erzbischof Piligrim von Köln bekundet, dass er auf Bitten des Pfalzgrafen Ehrenfried, welcher nach dem Tode seiner Gemahlin Mathilde das Kloster Brauweiler ausgebaut, letzteres in seinen Schutz genommen und die demselben von Ehrenfried mit Zustimmung seiner Söhne Herimann und Otto verliehenen Besitzungen bestätigt habe, nämlich das Gut Brunwilare mit Lovenich (Lövenich), Vremistorp (Freimersdorf), Kuningistorp (Groß- und Klein- Königsdorf), Danswilre (Dansweiler), Glessene (Glessen), Kyrtorp (Kirdorf), Synthere (Sinthern), Manstede (Manstedten), Ichindorp (Ichendorf), Slenderhagen (Schlenderhan), ferner vier Waldbezirke, Hamens, Widehowe, Hanepuzze, Asp und Bram, mit dem Wildbanne (wiltban), die Hälfte des Waldes Vele (Will) mit den damit verknüfpten Gerechtsamen und Einkünften (Warholz, werlinde.) Zeugen: Die Bischöfe Ansfried von Utrecht, Maginhard [Meinwerk] von Paderborn, Tithard Domprobst, Godefrid 'dua pilosus', Gerhard Altgraf (antiquus comes) von der Mosel, Rigizio Graf von Henginbach und sein Sohn Godefrid, Herimann Graf von Norrenich, Graf Sicco, Starkharn.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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