Jan Scheifflers, Vyt Joosten, Tillmann Schmitter,
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K/35
D 5 Lobberich Lobberich
Lobberich >> Urkunden
1725 Januar 24
Regest: Jan Scheifflers, Vyt Joosten, Tillmann Schmitter, Friedrich Weinckels, Peter Heinen, Geret Stemans, Teißken Grouteser, Geredt Hauvels, Thiß Rosen, Lenard Harmes, Ruth Deussen, Conn Jehles, Sander Preutten, Theiß Dahl, Paul Pascher, Teißken Harmes, Jan Preutzen, Jan Abbelen, Thones Hessen, Heinken Hollenbeders, Frederich Michelen, Friedrich Jehles, Geredt Bermckes, Teißken Pletzmüllers, Jan Teggers, Derich Zelassen, Jan Weyer, Gerardt Heithaußen, Jan Schmetz, Paul Kessels, Helwig Mobis, Jakob Kox, Tießken Rulbrucker, Jan Bongarts, Drieß Brocker, Peter Stemes und, Tisken Carlers, Regierer und Beerbte der Herrlichkeit Lobberich, erklären, dass sie auf Anordnung vom 14. Oktober 1724 der Kriegs- und Domänenkommission zu Geldern ihre Grundbücher samt den Schatz- und Mahnzetteln zur Prüfung eingereicht haben, ferner auf Befehl vom 18. November ein genaues Verzeichnis des Ackerlandes, der Weiden und Peschen mit ihrer Größe, dass jedoch auf eine Eingabe am 12. Dezember, es bei dem alten Anschlag zu belassen, die Weisung erging, die Ländereien neu zu vermessen. Das bisherige Landmaß hat jedoch nie Anlass zu Klagen gegeben. Deshalb wird nochmals gebeten, es hierbei und bei dem alten Anschlag zu belassen, damit die Gemeinde nicht ins Verderben gerate und kostspielige Prozesse ihr erspart blieben.
Original, Papier, ein Bogen.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:44 MEZ