Kläger: Johann Georg Jordt, Kurator der Dorothea Katharina Heitsieck, geb. Jordt, Witwe des Ernst Vollrath Heitsieck, Kaufmann und Bürger zu Hamburg, sowie Jürgen Blohm Thiessen als Kurator des schwachsinnigen Peter Michael Georg Engel, Sohn aus der ersten Ehe der Witwe Heitsieck in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Georg Wilhelm von Finckh und Carl Martin Fleischer, Bürger zu Hamburg, als Bevollmächtigte des Simon Gabriel von Minden in Nenndorf bei Harburg, des Timotheus von Minden, Kandidat der Theologie, in Hamburg und des Carl Ludwig von Seitz, Gutsherr auf Below in Mecklenburg, und anderer Erben des Dr. Georg Seitz und seiner Frau Katharina Marie, geb. von Minden, in Hamburg (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis; Streit um die Höhe des Schadensersatzes durch die Erben des Georg Seitz, der als Hauptgläubiger des Peter Suck (der Jüngere) dessen Kätnerstelle in Barmbek an Ernst Vollrath Heitsieck verkauft hatte, der dabei aber angeblich die Größe der Äcker und Wiesen sowie das Inventar (Schweine, Pferde, Pflug etc.) falsch angegben hatte
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Kläger: Johann Georg Jordt, Kurator der Dorothea Katharina Heitsieck, geb. Jordt, Witwe des Ernst Vollrath Heitsieck, Kaufmann und Bürger zu Hamburg, sowie Jürgen Blohm Thiessen als Kurator des schwachsinnigen Peter Michael Georg Engel, Sohn aus der ersten Ehe der Witwe Heitsieck in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Georg Wilhelm von Finckh und Carl Martin Fleischer, Bürger zu Hamburg, als Bevollmächtigte des Simon Gabriel von Minden in Nenndorf bei Harburg, des Timotheus von Minden, Kandidat der Theologie, in Hamburg und des Carl Ludwig von Seitz, Gutsherr auf Below in Mecklenburg, und anderer Erben des Dr. Georg Seitz und seiner Frau Katharina Marie, geb. von Minden, in Hamburg (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis; Streit um die Höhe des Schadensersatzes durch die Erben des Georg Seitz, der als Hauptgläubiger des Peter Suck (der Jüngere) dessen Kätnerstelle in Barmbek an Ernst Vollrath Heitsieck verkauft hatte, der dabei aber angeblich die Größe der Äcker und Wiesen sowie das Inventar (Schweine, Pferde, Pflug etc.) falsch angegben hatte
211-2_H 121 Teil 1
H 2775
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> H
1734-1766
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Caesar Scheurer. Beklagter: Lt. Gotthard Johann Hert.- Instanzen: 1. Landgericht zu Barmbek 1748. 2. Obergericht 1748-1759. 3. Reichskammergericht 1760-1766.- Darin: Ehevertrag von 1734 zwischen Ernst Vollrath Heitsieck und Katharina Engels, geb. Eggebrecht, Witwe des Jürgen Joachim Engels; Hauskauf-Vertrag und Altenteils-Vergleich von 1737 zwischen Katharina Suck, Witwe des Wilcken Rönn, und den Kindern des Peter Suck (der Ältere) und seiner Frau Katharina; Inventar von 1747 der Kätnerstelle des Peter Suck (der Jüngere) in Barmbek, unter anderem mit Wiesen in Winterhude an der Alster; Vermessung und Beschreibung der zur Kätnerstelle gehörenden Grundstücke durch die Feldmesser Leutnant Johann Otto Hasenbanck, Georg Friedrich Hartmann und Major H. C. Treue aus der Zeit 1740-1752 (mit 6 Skizzen); Ablegung des Feldmesser-Eides 1751 durch Johann Otto Hasenbanck und Georg Friedrich Hartmann; Gutachten und Zeugenaussagen hauptsächlich von Einwohnern in Barmbek über die strittigen Fragen, insbesondere über die landesüblichen Flächenmaße und die Einsaat-Mengen aus der Zeit 1749-1757; Schadensrechung von 1757 des Ernst Vollrath Heitsieck.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11170 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ