Streit zwischen der Gemeinde Wüstenbrand und den Gewerkschaften des Wille Gottes Stolln und Lampertus Stolln wegen Schlämmung der bisher von ihr genutzten und nun nach Wiederaufnahme des Bergbaus im Bergamtsrevier Hohenstein zu dessen Gunsten abgetretenen vier Bergwerksteiche sowie wegen Entschädigungsforderungen von rund um die Teiche liegenden Grundbesitzern
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Streit zwischen der Gemeinde Wüstenbrand und den Gewerkschaften des Wille Gottes Stolln und Lampertus Stolln wegen Schlämmung der bisher von ihr genutzten und nun nach Wiederaufnahme des Bergbaus im Bergamtsrevier Hohenstein zu dessen Gunsten abgetretenen vier Bergwerksteiche sowie wegen Entschädigungsforderungen von rund um die Teiche liegenden Grundbesitzern
40014 Bergamt Scheibenberg, Nr. 194 (Zu benutzen im Bergarchiv Freiberg)
Registratursignatur: IX
40014 Bergamt Scheibenberg
40014 Bergamt Scheibenberg >> 08. Rechtsprechung des Bergamts >> 08.02. Streitige Gerichtsbarkeit >> 08.02.02. Wasserstreitigkeiten
(1618, 1620) 1796 - 1808
Enthält auch: Privileg von Kurfürst Johann Georg I. an die Einwohner von Wüstenbrand zum Bau eines Mühlganges und zur freien Nutzung für Fischerei, Bewässerung usw. von vier dortigen Bergwerksteichen als Zubehör einer stillgelegten Zeche unter der Bedingung ihrer ordentlichen Instandhaltung auf eigene Kosten, der Entrichtung der jährlichen Steuern und Abgaben und ihrer unverzüglichen Wiederabtretung an das Bergwerk bei Wiederaufnahme des Bergbaus.- Revers der gesamten Gemeinde Wüstenbrand mit Bestätigung des Privilegs und Annahme der Bedingungen.
Prov.: Bergamt Scheibenberg mit Hohenstein
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:39 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
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- Bergamt Scheibenberg (Bestand)
- 08. Rechtsprechung des Bergamts (Gliederung)
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