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Fraterhaus zu Herford
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Fürstabtei Herford, Landesarchiv - Akten >> 15. Aufsicht über die abhängigen klösterlichen Institutionen >> 15.3. Fraterhaus
1537-1733
Enthaeltvermerke: enthält.: Pater und Priester zu Köln in Weidenbach an die Äbtissin Anna von Limburg: Hilfe und Trost im Leiden, 1537; Äbtissin an lippische Kanzler und Räte zur Supplik des Fraterhauses: Kontribution, u.a. für die Garnison in Minden, 1628; desgl. wegen der Beschwerde über Bürgermeister und Rat zu Herford, 1648; Pater im Fraterhaus ./. Konventualen Jacob Stripling wegen Widersätzlichkeit, 1655; Pater und Konvent ./. Stadt Herford wegen eines Weiderechts, 1658; M. Anton Heinrich Backhausen, Pater im Fraterhaus, wegen seiner geplanten Verehelichung und der betreffenden Zusicherungen, 1658; Supplik des Frater Daniel Hakelbeck wegen seines Aufenthalts, Bereitschaft zum Vergleich mit dem Pater, 1659; desgl. des Dietrich Nedderhof: Suspendierung wegen eines Exzesses, 1667; desgl. des Heinrich von Rhaden, ehemaliger Sekretär zu Herford, wegen Aufnahme ins Fraterhaus, 1667; Wiederaufnahme des entlaufenen Otto Wilhelm Meinhard, 1691-1692; Bitte des Magisters Theodorus Kornfeld, ehemals Konrektor am Gymnasium zu Osnabrück, um Aufnahme im Fraterhaus als Pater wegen seines Alters, 1696; Schuldverschreibung des Fraterhauses zugunsten des Jobst Amser Baumhüter zur Abtragung der Schulden bei Hartwich Kerckhoff, 1693; Bitte des entwichenen Franz Henrich Helman um Wiederaufnahme, 1703; Magister Hermann Henrich Pagendon, Pater und Prediger des Fraterhauses ./. angemaßte Inspektoren des erblindeten Konventualen Dietrich Nedderhoff, 1713; Supplik des Joh. Henrich Menzius auf Weitergewährung der Revenuen nach der Adjunktion auf das Pastorat zu Windheim, 1717; desgl. des Joh. Henrich Werffel wegen einer Vakanz im Fraterhaus nach der Berufung des Paters Cuhlemeyer an die Münsterkirche zu Herford, 1719; Erbschaftsregelung des + Magisters Fürstenau, 1723; Rechtfertigung des Strormann gegen den Vorwurf eines unsoliden Lebenswandels und Bitte um weitere Förderung seiner Studien, 1732; Dank des C.Z. Pagendarn, cand. theol., für seine Bestellung als Pater, 1733; Memorial über die Mißstände im Fraterhaus, o.D.; Christian Nifanius, Lic. theol., und Superintendent J. Becker zur Klage des Pastors Nortzells zu Herford, o.D.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.