Den Ulmer Bürgern Konrad Mann, Ulrich ("V/o/tz") Frank und Heinrich Eigenmann wurden vom Spitalmeister Peter [Karrer] und dem Konvent des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] eine Hofstatt und zwei Häuser in Ulm im Garten des Spitals in der Vögelinsgasse [heute Hahnengasse] als Zinslehen verliehen. Konrad Mann hat dabei die Hofstatt zwischen den Häusern des Ulrich Frank und des Eigenmann erhalten, Ulrich Frank Haus und Hofstatt zwischen den Häusern des Konrad Schmied und des Harder und Heinrich Eigenmann das Haus zwischen den Häusern des Konrad Mann und des Tübler. Sie verpflichten sich, davon dem Spital jedes Jahr 2 Pfund Heller Ulmer Stadtwährung, und zwar die Hälfte am 24. Juni ("ze sant Johans tag ze sunwenden") und die andere Hälfte an Weihnachten, sowie 3 Weihnachtshühner als Erstzins zu entrichten. An diesem Zins geben Konrad Mann 15 Schilling, Ulrich Frank die Weihnachtshühner und Heinrich Eigenmann 15 Schilling und 1 Pfund Heller.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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