Tusculum, 1583.09.01. Papst Gregor XIII. teilt dem Amtmann der Trierer Kirche die Ernennung des Paschasius Guedonius, Priesters des Diözese Lüttich, als Pfarrherrn von Signy, Trierer Diözese, an Stelle des unrechtmäßig eingedrungenen Johannes Lambinettus mit. Die Pfarrei ist durch den Tod des Desiderius Blosius im Juli dieses Jahres erledigt worden, weshalb ihre Besetzung dem päpstlichen Stuhle zusteht. "Datum Tusculi anno incarnationis dominice millesimo quingentesimo octuagesimo tertio Kalendas Septembris, pontificatus nostri anno duodecimo". Einige Unterschriften.
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Tusculum, 1583.09.01. Papst Gregor XIII. teilt dem Amtmann der Trierer Kirche die Ernennung des Paschasius Guedonius, Priesters des Diözese Lüttich, als Pfarrherrn von Signy, Trierer Diözese, an Stelle des unrechtmäßig eingedrungenen Johannes Lambinettus mit. Die Pfarrei ist durch den Tod des Desiderius Blosius im Juli dieses Jahres erledigt worden, weshalb ihre Besetzung dem päpstlichen Stuhle zusteht. "Datum Tusculi anno incarnationis dominice millesimo quingentesimo octuagesimo tertio Kalendas Septembris, pontificatus nostri anno duodecimo". Einige Unterschriften.
U / 1583 September 1
St 292
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
01.09.1583
St. Maximin Trier
Ausfertigung. Perg.,lat. Bleibulle abgefallen.
Urkunden
1939 nach Trier abgegeben.
Blosius, Desiderius
Gregor
Guedonius, Paschasius
Lambinettus, Joannes
Signy-Mt.-Libert
Trier
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ