Junge Union erstrebt "Kurs größerer sachlicher Unabhängigkeit gegenüber der CDU"
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D731007/205
6026905
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1973 >> April
14.04.1973
(O-Ton) Friedrich Volz, Vorsitzender der Jungen Union Baden-Württemberg, Pressereferent des Finanzministers: Kann bei Neuwahlen nicht mehr kandidieren, aber kein Rücktritt / Als Vorsitzender der Jungen Union und Pressereferent des Finanzministers Interessenkollisionen zwischen ihm und der Landesregierung möglich: Er kann nicht automatisch die Regierungsarbeit verkaufen / Bei anderer Tätigkeit könnte er den Vorsitz beibehalten, hält Berufswechsel für möglich / Meinungsverschiedenheiten zwischen Junger Union und CDU: Kurs der kritischen Solidarität zur CDU, Differenzen in Regierungserklärung, Neuordnung des Krankenhauswesens, Bodenrecht / Eigene Listen der Jungen Union bei Kreistagswahlen / Die Junge Union will die Chance, als Teil der CDU für ihre Vorstellungen zu werben und zu kämpfen / Wer mit der Meinung der CDU nicht jederzeit konform geht, betreibt nicht automatisch das Geschäft des politischen Gegners / (6'49)
Musik / (2'55)
Musik / (2'55)
0:10:00; 0'10
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Kaspar, Siegfried
Baden-Württemberg
Partei: CDU: Junge Union
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ