Akten des Landgrafen Philipp (z.T. gemeinsam mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen und mit den Kriegsräten des Schmalkaldischen Bundes): Briefwechsel mit Bürgermeistern und Ratmannen der Stadt Bremen. (Ein Bremisches Schreiben ist an Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel gerichtet und von diesen weitergereicht.) Beglaubigung für den Bremischen Sekretär Jodokus Gercke. Niederschrift seiner Werbung
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Akten des Landgrafen Philipp (z.T. gemeinsam mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen und mit den Kriegsräten des Schmalkaldischen Bundes): Briefwechsel mit Bürgermeistern und Ratmannen der Stadt Bremen. (Ein Bremisches Schreiben ist an Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel gerichtet und von diesen weitergereicht.) Beglaubigung für den Bremischen Sekretär Jodokus Gercke. Niederschrift seiner Werbung
3, 1718
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.18 Stadt Bremen
1545, 1546
Enthält: 1545 Januar, Februar. Klagen des Königs von Dänemark, daß Bremen die gegen ihn gerichteten Werbungen durch ein Darlehen von 1000 Talern unterstützt habe. Mahnung des Landgrafen zur Neutralität. Entschuldigung Bremens mit der Not seiner Landbevölkerung und mit ihrer Absicht, durch das Geld dem Abgesandten des Herzogs Heinrich, Plato v. Helversen, bei den Knechten entgegenzuwirken
Enthält: das Darlehen außerdem gegeben mit Billigung des damals in Bremen anwesenden Gesandten des Herzogs Ernst von Braunschweig, Johann v. Seggern
Enthält: Februar, März. Bitte des Landgrafen um Stundung der Bremischen Schuld von 6000 Gulden auf weitere zwei Jahre wegen seiner vielen Ausgaben (durch den braunschweigischen Rumor, die kaiserliche Defensiv- und Offensivhilfe und die bevorstehende Heirat einer Tochter). Bremische Kundschaft von den Werbungen des Herzogs Heinrich. Übersendung der Antwort des Königs von Dänemark auf die Bremische Entschuldigung. Stundung der 6000 Gulden bis Laetare 1546 nach Verhandlungen der Stadt mit ihren Gläubigern
Enthält: März - Mai. Sendung Johann Keudels an die Stadt siehe Nr. 1801
Enthält: Juni. Bewerbungen des Junkers Peter Bastard von Geldern um die Knechte im Oldenburgischen und in Mecklenburg, um sie nach England zu führen. Der bisherige Widerstand der Herzöge von Holstein und des Herzogs Ernst von Braunschweig gegen ihren Durchzug angeblich durch die Vermittlung Dänemarks beseitigt. Aufgebot der Mannschaft des Stifts durch den Erzbischof von Bremen, um den Knechten den Übergang über die Elbe zu wehren
Enthält: August. Die Knechte in Mecklenburg verlaufen, neue Werbungen um Bremen für England und Frankreich, vielleicht auch für den Kaiser. Friedrich v. Reifenberg, Oberst der englischen Knechte, ihr Musterplatz am Rhein. Aufforderung des Landgrafen an Bremen, auf die Werbungen zu merken wegen des Widerstandes des Herzogs Heinrich gegen die Sequestration des Landes Braunschweig-Wolfenbüttel
Enthält: September. Die von dem Herrn von Longueval für Frankreich bestellten Knechte im Lande Hadeln von Herzog Heinrich von Braunschweig angenommen, um ihn in sein Land zurückzuführen. Zug des Herzogs mit diesen Truppen über Lamstedt, an Bremervörde vorüber, über Kloster Zeven, Scheessel, Walsrode, Rethem, Rodewald, an Hannover vorüber, nach der Langen Wisch und auf Wolfenbüttel. Die zwischen dem Herzog und dem Kriegsvolk vereinbarten Artikel
Enthält: Oktober. Berufung der Kriegsräte nach Mühlhausen (vgl. auch Nr. 761). Entschuldigung Bremens für die Nichtabsendung seines Kriegsrats mit dem Beispiel des Herzogs Ernst von Braunschweig-Lüneburg. Wiederholte Aufforderung, den Kriegsrat zu senden (siehe auch Nr. 1917). Mündliche Entschuldigung durch den ins Lager Philipps entsandten Bremischen Sekretär Jodokus Gercke: Weigerung des Bremischen Kriegsrats, Segebat Freitag abzusenden. Einverständnis Bremens mit den im Kriegsrat zu fassenden Beschlüssen
Enthält: November. Weigerung Bremens, den geforderten Doppelmonat zu erlegen wegen der großen an Bernhard v. Mila im Vorjahre vorgestreckten Summen. Matthes Mulen, der dem Herzog Heinrich gedient hat, auf Veranlassung des Landgrafen in Bremen in Eideshaft genommen. Wiederholte Aufforderung zur Zahlung des Doppelmonats unter Hinweis auf die Beschlüsse der braunschweigischen Defensions verwandten zu Worms. Bitte der Stadt Bremen an die Räte zu Wolfenbüttel um Ersatz der für Werbungen vorgestreckten Summen und um Entschuldigung beim Landgrafen und den anderen Kriegsräten wegen des zurückbehaltenen Doppelmonats. Die wiederholte Einforderung des Doppelmonats von Bremen (vgl. dazu Nr. 759) mit einer genauen Abrechnung über die für den Bund gemachten Aufwendungen abgewiesen. Abermalige Mahnung zur Erlegung der Umlage in Braunschweig, auf die bereits mehrere Rittmeister angewiesen sind. Bremen für seine Schuldforderungen an den Bund auf den bevorstehenden Bundestag zu Frankfurt vertröstet. Interzession der Stadt Bremen zu gunsten der Schuldforderung ihres Bürgers Lubbert Koltzenberg an Friedrich v. Reifenberg
Enthält: Dezember. Versprechen Bremens, den Matthias Mulen für den Landgrafen festzuhalten. Werbung des Bremischen Bürgermeisters Dietrich Faßmer auf der Durchreise zum Frankfurter Bundestage beim Landgrafen wegen des Doppelmonats
Enthält: 1546 Februar. Neue Werbungen in den Stiftern Bremen und Verden
Enthält: Aufforderung an Bremen, die Unterstützung der Truppen aus ihrer Stadt zu verhindern und bei den Ständen des Stifts für ihre Zertrennung zu wirken. Diese Werbungen nach einem übersandten Schreiben Granvellas nicht im Interesse des Kaisers. Siehe Nr. 1922
Enthält: März. Unterstützung des Landgrafen durch Bremen in der Rietbergischen Sache beim Bunde
Enthält: April, Mai. Bitte Bremens um Rat, wie man sich gegenüber den Werbungen des Hermann v. Gladebeck für Markgraf Albrecht von Brandenburg verhalten solle. Mahnung zur Zahlung der Hessen geliehenen 6000 Gulden, hessische Gegenforderungen. Entschuldigung Bremens, daß seine Gesandten zum letzten Bundestage in Worms wegen der Truppensammlungen des Konrad Pfenning im Stift Münster einen Umweg hätten machen müssen und sich deshalb verspätet hätten. Absicht, den Bundestag in Regensburg nicht zu beschicken, sondern sich durch Bevollmächtigung eines anderen Bundesstandes oder durch schriftliche Erklärung zu beteiligen (vgl. Nr. 858)
Enthält: das Darlehen außerdem gegeben mit Billigung des damals in Bremen anwesenden Gesandten des Herzogs Ernst von Braunschweig, Johann v. Seggern
Enthält: Februar, März. Bitte des Landgrafen um Stundung der Bremischen Schuld von 6000 Gulden auf weitere zwei Jahre wegen seiner vielen Ausgaben (durch den braunschweigischen Rumor, die kaiserliche Defensiv- und Offensivhilfe und die bevorstehende Heirat einer Tochter). Bremische Kundschaft von den Werbungen des Herzogs Heinrich. Übersendung der Antwort des Königs von Dänemark auf die Bremische Entschuldigung. Stundung der 6000 Gulden bis Laetare 1546 nach Verhandlungen der Stadt mit ihren Gläubigern
Enthält: März - Mai. Sendung Johann Keudels an die Stadt siehe Nr. 1801
Enthält: Juni. Bewerbungen des Junkers Peter Bastard von Geldern um die Knechte im Oldenburgischen und in Mecklenburg, um sie nach England zu führen. Der bisherige Widerstand der Herzöge von Holstein und des Herzogs Ernst von Braunschweig gegen ihren Durchzug angeblich durch die Vermittlung Dänemarks beseitigt. Aufgebot der Mannschaft des Stifts durch den Erzbischof von Bremen, um den Knechten den Übergang über die Elbe zu wehren
Enthält: August. Die Knechte in Mecklenburg verlaufen, neue Werbungen um Bremen für England und Frankreich, vielleicht auch für den Kaiser. Friedrich v. Reifenberg, Oberst der englischen Knechte, ihr Musterplatz am Rhein. Aufforderung des Landgrafen an Bremen, auf die Werbungen zu merken wegen des Widerstandes des Herzogs Heinrich gegen die Sequestration des Landes Braunschweig-Wolfenbüttel
Enthält: September. Die von dem Herrn von Longueval für Frankreich bestellten Knechte im Lande Hadeln von Herzog Heinrich von Braunschweig angenommen, um ihn in sein Land zurückzuführen. Zug des Herzogs mit diesen Truppen über Lamstedt, an Bremervörde vorüber, über Kloster Zeven, Scheessel, Walsrode, Rethem, Rodewald, an Hannover vorüber, nach der Langen Wisch und auf Wolfenbüttel. Die zwischen dem Herzog und dem Kriegsvolk vereinbarten Artikel
Enthält: Oktober. Berufung der Kriegsräte nach Mühlhausen (vgl. auch Nr. 761). Entschuldigung Bremens für die Nichtabsendung seines Kriegsrats mit dem Beispiel des Herzogs Ernst von Braunschweig-Lüneburg. Wiederholte Aufforderung, den Kriegsrat zu senden (siehe auch Nr. 1917). Mündliche Entschuldigung durch den ins Lager Philipps entsandten Bremischen Sekretär Jodokus Gercke: Weigerung des Bremischen Kriegsrats, Segebat Freitag abzusenden. Einverständnis Bremens mit den im Kriegsrat zu fassenden Beschlüssen
Enthält: November. Weigerung Bremens, den geforderten Doppelmonat zu erlegen wegen der großen an Bernhard v. Mila im Vorjahre vorgestreckten Summen. Matthes Mulen, der dem Herzog Heinrich gedient hat, auf Veranlassung des Landgrafen in Bremen in Eideshaft genommen. Wiederholte Aufforderung zur Zahlung des Doppelmonats unter Hinweis auf die Beschlüsse der braunschweigischen Defensions verwandten zu Worms. Bitte der Stadt Bremen an die Räte zu Wolfenbüttel um Ersatz der für Werbungen vorgestreckten Summen und um Entschuldigung beim Landgrafen und den anderen Kriegsräten wegen des zurückbehaltenen Doppelmonats. Die wiederholte Einforderung des Doppelmonats von Bremen (vgl. dazu Nr. 759) mit einer genauen Abrechnung über die für den Bund gemachten Aufwendungen abgewiesen. Abermalige Mahnung zur Erlegung der Umlage in Braunschweig, auf die bereits mehrere Rittmeister angewiesen sind. Bremen für seine Schuldforderungen an den Bund auf den bevorstehenden Bundestag zu Frankfurt vertröstet. Interzession der Stadt Bremen zu gunsten der Schuldforderung ihres Bürgers Lubbert Koltzenberg an Friedrich v. Reifenberg
Enthält: Dezember. Versprechen Bremens, den Matthias Mulen für den Landgrafen festzuhalten. Werbung des Bremischen Bürgermeisters Dietrich Faßmer auf der Durchreise zum Frankfurter Bundestage beim Landgrafen wegen des Doppelmonats
Enthält: 1546 Februar. Neue Werbungen in den Stiftern Bremen und Verden
Enthält: Aufforderung an Bremen, die Unterstützung der Truppen aus ihrer Stadt zu verhindern und bei den Ständen des Stifts für ihre Zertrennung zu wirken. Diese Werbungen nach einem übersandten Schreiben Granvellas nicht im Interesse des Kaisers. Siehe Nr. 1922
Enthält: März. Unterstützung des Landgrafen durch Bremen in der Rietbergischen Sache beim Bunde
Enthält: April, Mai. Bitte Bremens um Rat, wie man sich gegenüber den Werbungen des Hermann v. Gladebeck für Markgraf Albrecht von Brandenburg verhalten solle. Mahnung zur Zahlung der Hessen geliehenen 6000 Gulden, hessische Gegenforderungen. Entschuldigung Bremens, daß seine Gesandten zum letzten Bundestage in Worms wegen der Truppensammlungen des Konrad Pfenning im Stift Münster einen Umweg hätten machen müssen und sich deshalb verspätet hätten. Absicht, den Bundestag in Regensburg nicht zu beschicken, sondern sich durch Bevollmächtigung eines anderen Bundesstandes oder durch schriftliche Erklärung zu beteiligen (vgl. Nr. 858)
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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10.06.2025, 9:13 AM CEST
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