Kläger: Michael Grapp (e) (Krabbe) in Dänemark, für sich und seine Frau Dorothea, Witwe des Otto Drewes, Ratsherr zu Stade, und Tochter aus der Ehe des Henneke Sehestedt zu Krummendiek mit einer Tochter des Magnus von Goye, Hofmeister des dänischen Königs, Beklagte: Johann Rantzau zu Breitenburg, Jasper Rantzau und Otto Sehestedt zu Kohöved als Vormünder der Kinder aus der zweiten Ehe des Henneke Sehestedt mit einer Tochter des Emeke von Damme, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Moritz Breunle, Dr. Adam Werner von Themar, Dr. Julius Marth, Streitgegenstand: Streit um Erbschaftsfragen zwischen den Kindern aus der ersten und zweiten Ehe des Henneke Sehestedt
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Kläger: Michael Grapp (e) (Krabbe) in Dänemark, für sich und seine Frau Dorothea, Witwe des Otto Drewes, Ratsherr zu Stade, und Tochter aus der Ehe des Henneke Sehestedt zu Krummendiek mit einer Tochter des Magnus von Goye, Hofmeister des dänischen Königs, Beklagte: Johann Rantzau zu Breitenburg, Jasper Rantzau und Otto Sehestedt zu Kohöved als Vormünder der Kinder aus der zweiten Ehe des Henneke Sehestedt mit einer Tochter des Emeke von Damme, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Moritz Breunle, Dr. Adam Werner von Themar, Dr. Julius Marth, Streitgegenstand: Streit um Erbschaftsfragen zwischen den Kindern aus der ersten und zweiten Ehe des Henneke Sehestedt
LASH, Abt. 390 Nr. 135
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1546-1560
Enthält: Landgericht 1546, RKG 1548-1559 (1548-1560); Erklärung des Otto Drewes und seiner Frau Dorothea über den Verzicht auf Erbansprüche 1534 (Q 9 , Beilage); Schreiben des Statthalters Heinrich Rantzau 1559 (nach Q 25)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:03 MEZ