Otterstedt, Friedrich Freiherr von (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
VI. HA, Nl Otterstedt, F. v.
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Staats- bzw. Kommunal-Beamte und -Bediente >> Ministerialbeamte und Mitarbeiter in nachgeordneten Ressorts >> Auswärtiges (bes. Bot- und Gesandtschaften)
Laufzeit: 1814 - 1909
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1769 - 1850
Lebenslauf:
Der preußische Diplomat Georg Ulrich Ludwig Joachim Friedrich Freiherr von Otterstedt wurde am 11. Dezember 1769 geboren. Er schlug zunächst eine militärische Karriere ein (1783-1801). Ging dann einige Zeit nach Paris, kehrte nach Preußen zurück und wurde vom Freiherrn von Stein dem gerade ernannten Generalgouverneur des Mittelrheins Justus Gruner empfohlen, der Otterstedt die Verwaltung des Donnersberg-Departements übertrug. Ab dem Sommer 1815 war er preußischer Geschäftsträger in Frankfurt am Main, 1816 dann preußischer Gesandter in Darmstadt und Wiesbaden, übernahm später auch die Vertretung Preußens in der Schweiz und seit dem Herbst 1823 auch die in Baden. Von diesen Gesandtenposten wurde er erst hochbetagt Anfang der 1840er Jahre abberufen.
Seine Frau, geb. von Zepelin, verstarb 1845, Otterstedt selbst fünf Jahre später. Das Paar war Eltern von zwei Töchtern und vier Söhnen.
Lit.: Artikel "Otterstedt, Friedrich Freiherr von" von Hermann von Petersdorff in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 52 (1906), S. 731-733, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Otterstedt,_Friedrich_Freiherr_von&oldid=- (Version vom 12. Januar 2023, 11:46 Uhr UTC)
Bestandsgeschichte:
Der Nachlass wurde vom Preußischen Geheimen Staatsarchiv bzw. dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in mehreren Etappen angekauft: So wurden die Verzeichnungseinheiten Nr. 1 - 142 in den Jahren 1874 (Zugang Nr. 16257), 1875 (Zugang 16327), 1877 (Akzession 71 / 1877) und 1878 (Akzession 111 / 1878) erworben, die Verzeichnungseinheiten Nr. 143 - 150 im Jahr 2022 (Akzession 69 / 2022).
Formalangaben:
Letzte vergebene Nummer*: 150
(* bei Signierung nach nc)
Umfang (in laufenden Metern): 1
Gesamtlaufzeit des Bestandes: 1814 - 1909
Lagerungsort : Magazin Westhafen
Die Akten sind auf gelben Leihscheinen wie folgt zu bestellen:
VI. HA, Nl Otterstedt, Nr. xx
Zitierweise:
GStA PK, VI. HA, Nl Friedrich Otterstedt, Nr. xx
Berlin, 19. Januar 2023
(Dr. Schnelling-Reinicke, AL III)
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Otterstedt, F. v.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1769 - 1850
Lebenslauf:
Der preußische Diplomat Georg Ulrich Ludwig Joachim Friedrich Freiherr von Otterstedt wurde am 11. Dezember 1769 geboren. Er schlug zunächst eine militärische Karriere ein (1783-1801). Ging dann einige Zeit nach Paris, kehrte nach Preußen zurück und wurde vom Freiherrn von Stein dem gerade ernannten Generalgouverneur des Mittelrheins Justus Gruner empfohlen, der Otterstedt die Verwaltung des Donnersberg-Departements übertrug. Ab dem Sommer 1815 war er preußischer Geschäftsträger in Frankfurt am Main, 1816 dann preußischer Gesandter in Darmstadt und Wiesbaden, übernahm später auch die Vertretung Preußens in der Schweiz und seit dem Herbst 1823 auch die in Baden. Von diesen Gesandtenposten wurde er erst hochbetagt Anfang der 1840er Jahre abberufen.
Seine Frau, geb. von Zepelin, verstarb 1845, Otterstedt selbst fünf Jahre später. Das Paar war Eltern von zwei Töchtern und vier Söhnen.
Lit.: Artikel "Otterstedt, Friedrich Freiherr von" von Hermann von Petersdorff in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 52 (1906), S. 731-733, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Otterstedt,_Friedrich_Freiherr_von&oldid=- (Version vom 12. Januar 2023, 11:46 Uhr UTC)
Bestandsgeschichte:
Der Nachlass wurde vom Preußischen Geheimen Staatsarchiv bzw. dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in mehreren Etappen angekauft: So wurden die Verzeichnungseinheiten Nr. 1 - 142 in den Jahren 1874 (Zugang Nr. 16257), 1875 (Zugang 16327), 1877 (Akzession 71 / 1877) und 1878 (Akzession 111 / 1878) erworben, die Verzeichnungseinheiten Nr. 143 - 150 im Jahr 2022 (Akzession 69 / 2022).
Formalangaben:
Letzte vergebene Nummer*: 150
(* bei Signierung nach nc)
Umfang (in laufenden Metern): 1
Gesamtlaufzeit des Bestandes: 1814 - 1909
Lagerungsort : Magazin Westhafen
Die Akten sind auf gelben Leihscheinen wie folgt zu bestellen:
VI. HA, Nl Otterstedt, Nr. xx
Zitierweise:
GStA PK, VI. HA, Nl Friedrich Otterstedt, Nr. xx
Berlin, 19. Januar 2023
(Dr. Schnelling-Reinicke, AL III)
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Otterstedt, F. v.
Umfang: 1 lfm (150 VE); 1 lfm (150 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN (Tektonik)
- Firmen, Familien und Personen (Tektonik)
- Personen (Tektonik)
- Staats- bzw. Kommunal-Beamte und -Bediente (Tektonik)
- Ministerialbeamte und Mitarbeiter in nachgeordneten Ressorts (Tektonik)
- Auswärtiges (bes. Bot- und Gesandtschaften) (Tektonik)
- Otterstedt, Friedrich Freiherr von (Bestand)