1328 Feb. 5 (feria sexta post purificationem beate virginis) Der Offizial der Würzburger Kurie an den Pleban in Berlichingen: Abt und Konvent des Klosters Schöntal haben ihm angezeigt, der + Edle Herr Konrad von Weinsberg (Winsperch) habe bei der Schenkung der Stadt Sindringen (oppidi Synderingen) anlässlich der von ihm für seinen Sohn ausgestellten Widerlegung (in donacione propter nupcias) für [Richza] Frau von Hohenlohe (Hohenloch), Tochter des + Edlen Herrn Kraft von Hohenlohe, Witwe des Wildengelhard Edler von Weinsberg, des Sohns des gen. Konrad, das Patronatsrecht der Pfarrkirche in Sindringen ausdrücklich ausgenommen; die Erben des gen. Edlen Herrn Konrad hätten die Schenkung des Patronatsrechts gegenüber Abt und Konvent erneuert. Da das Kloster befürchte, dies könne in Vergessenheit geraten, beauftragt der A. den Pleban, in der Kirche der Stadt Sindringen hierüber Zeugen zu vernehmen und Konrad Häuser (dictum Hüser), Konrad Gochsen (dictum Gozheim), Werner Lang (dictum Langen), [N] Krebs (dictum Krebes) und Heinrich Fischer (piscatorem) zur Aussage vor den A. zu zitieren. - Der Offizial beauftragt den Empfänger, diesen Brief zum Zeichen der Durchführung seines Mandats mit seinem oder dem Siegel eines Dritten zu besiegeln und zurückzusenden. Ausf. Perg., lat., besch., auf Leinwand aufgezogen - 2 Sg. abg. - Rv.: Littera de parrochia in Senderingen Bem.: Zu den vorangehenden Urkunden s. den Schenkungsbrief vom 3. Feb. 1328 [U 782]. Lit.: Teilabdruck in Hohenlohisches Urkundenbuch Bd. 2 Nr. 297 S. 253-254; - Rückert, Von der frommen Adelsstiftung S. 36 Anm. 61.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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