1358 Juni 30 – Die Eheleute Knappe Hinric van den Brake genannt van Soghelen, Burgmann zum Grönenberg, und Hillegund und ihre Tochter Vredeke verkaufen dem Domkapitel und Vikar Lambert van Goldenstede zugunsten des Altares s. Crucis für 30 Mark osnabrücker Pfennige Johannes Haus zu Bachem (Backum) im Kirchspiel Melle mit den daraus gehenden Prästationen. – Bürgen: Dethart van den Brake, Hinrikes Bruder, Rolef van Haren de Olde, Hermannus Sohn, Johann van Kerssenbroke, Johannes Sohn, Burgmannen zum Grönenberg. – Original Pergament. Fünf Siegel: des Bischofs Johann, des Verkäufers und der Bürgen. – Als Transfix verbunden mit Urkunde von 1369 Januar 20
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1358 Juni 30 – Die Eheleute Knappe Hinric van den Brake genannt van Soghelen, Burgmann zum Grönenberg, und Hillegund und ihre Tochter Vredeke verkaufen dem Domkapitel und Vikar Lambert van Goldenstede zugunsten des Altares s. Crucis für 30 Mark osnabrücker Pfennige Johannes Haus zu Bachem (Backum) im Kirchspiel Melle mit den daraus gehenden Prästationen. – Bürgen: Dethart van den Brake, Hinrikes Bruder, Rolef van Haren de Olde, Hermannus Sohn, Johann van Kerssenbroke, Johannes Sohn, Burgmannen zum Grönenberg. – Original Pergament. Fünf Siegel: des Bischofs Johann, des Verkäufers und der Bürgen. – Als Transfix verbunden mit Urkunde von 1369 Januar 20
BAOS U2 1358 Juni 30 I, Transfix
C 10.2 U2 Generalvikariat
U2 Generalvikariat
30. Juni 1358
Urkunde
Literatur: Weber, Ulrich: Zur frühmittelniederdeutschen Urkundensprache Osnabrücks bis 1370. Universität Oldenburg, Staatsexamensarbeit 1986, S. 334-335
Hinric van den Brake, Knappe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.12.2025, 09:22 MEZ