Ausgangsmaterial für Informationen an die SED-Bezirksleitung 1972: Bd. 2
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BArch MfS BV KMSt AKG/484 Bd. 2
BArch MfS BV KMSt AKG BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe
BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe >> Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG), MfS-Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt, Teil: Referat 1 >> Referat 1: Grundsatzfragen / Parteiinformationen - Ausgangsmaterial >> Ausgangsmaterial für Informationen an die SED-Bezirksleitung 1972
1972
Enthält u.a.:
Informationen zu Ermittlungsverfahren, u. a. wegen "staatsfeindlicher Hetze" und "Republikflucht". - Bericht über "Motive, Ursachen, Mittel und Methoden bei versuchten Republikfluchten" durch Angehörige der Intelligenz, die in Ermittlungsverfahren bearbeitet werden. - Informationen über eine Einwohnerversammlung in Posseck zum Thema Grenzordnung. - Bericht über die Neufestlegung des Sperrgebietes an der Grenze zur BRD. - Protokoll über die Befragung eines Schülers, der in Thum handgeschriebene Einladungen zu einer Evangelisation im Saal der Landeskirchlichen Gemeinschaft mit der Aufschrift "Kampf dem Atheismus" verteilte. - Informationen über Gerüchte und Spekulationen um eine geplante Mobilmachungsübung im Kreis Reichenbach. - Überwachung kirchlicher Aktivitäten, u. a. eines Jugendgottesdienstes in der Schlosskirche Karl-Marx-Stadt. - Kopie des Briefes einer Schülers aus Karl-Marx-Stadt an die Zeitschrift "Neues Leben" über seine ablehnende Haltung zur sogenannten "Jesuswelle" und den damit im Zusammenhang stehenden Jugendgottesdiensten. - Einschätzung der Beeinflussung Jugendlicher durch die Kirche, u. a. über die "Jesus-People-Bewegung". - Einschätzung der Situation im Industriezweig Textilmaschinenbau. - Informationen zum VEB Buchungsmaschinenwerk Karl-Marx-Stadt. - Bericht über "seuchenhygienische Unzulänglichkeiten" in der Milchviehanlage Niederschöna. - Informationen zu Arbeitseinsätzen von GSSD-Angehörigen. - Bericht über die Identifizierung des Schreibers eines anonymen Briefes an die SED-Kreisleitung Schwarzenberg. - Ermittlungen zu angeblichen Verstößen kirchlicher Vertreter gegen die Anmeldepflicht von Veranstaltungen. - Berichte über den schlechten baulichen Zustand von Wohnhäusern, in denen sowjetische Familien leben. - Bericht über die Aufführung der "Johannes-Passion" in Hohenstein-Ernstthal mit Original-Rezension der Zeitung "Sächsisches Tageblatt" vom 5. Apr. 1972. - Information über die geplante Schließung des Blumenhauses "Zentraflor" in Karl-Marx-Stadt. - Maßnahmen zur Umsetzung des Verkehrsabkommens mit der BRD in der Aktion "Akzent", u. a. Anweisung über die Durchführung von Belehrungen zur Meldepflicht bei Besuchen und zum Verbot der Annahme von Geschenken.
Informationen zu Ermittlungsverfahren, u. a. wegen "staatsfeindlicher Hetze" und "Republikflucht". - Bericht über "Motive, Ursachen, Mittel und Methoden bei versuchten Republikfluchten" durch Angehörige der Intelligenz, die in Ermittlungsverfahren bearbeitet werden. - Informationen über eine Einwohnerversammlung in Posseck zum Thema Grenzordnung. - Bericht über die Neufestlegung des Sperrgebietes an der Grenze zur BRD. - Protokoll über die Befragung eines Schülers, der in Thum handgeschriebene Einladungen zu einer Evangelisation im Saal der Landeskirchlichen Gemeinschaft mit der Aufschrift "Kampf dem Atheismus" verteilte. - Informationen über Gerüchte und Spekulationen um eine geplante Mobilmachungsübung im Kreis Reichenbach. - Überwachung kirchlicher Aktivitäten, u. a. eines Jugendgottesdienstes in der Schlosskirche Karl-Marx-Stadt. - Kopie des Briefes einer Schülers aus Karl-Marx-Stadt an die Zeitschrift "Neues Leben" über seine ablehnende Haltung zur sogenannten "Jesuswelle" und den damit im Zusammenhang stehenden Jugendgottesdiensten. - Einschätzung der Beeinflussung Jugendlicher durch die Kirche, u. a. über die "Jesus-People-Bewegung". - Einschätzung der Situation im Industriezweig Textilmaschinenbau. - Informationen zum VEB Buchungsmaschinenwerk Karl-Marx-Stadt. - Bericht über "seuchenhygienische Unzulänglichkeiten" in der Milchviehanlage Niederschöna. - Informationen zu Arbeitseinsätzen von GSSD-Angehörigen. - Bericht über die Identifizierung des Schreibers eines anonymen Briefes an die SED-Kreisleitung Schwarzenberg. - Ermittlungen zu angeblichen Verstößen kirchlicher Vertreter gegen die Anmeldepflicht von Veranstaltungen. - Berichte über den schlechten baulichen Zustand von Wohnhäusern, in denen sowjetische Familien leben. - Bericht über die Aufführung der "Johannes-Passion" in Hohenstein-Ernstthal mit Original-Rezension der Zeitung "Sächsisches Tageblatt" vom 5. Apr. 1972. - Information über die geplante Schließung des Blumenhauses "Zentraflor" in Karl-Marx-Stadt. - Maßnahmen zur Umsetzung des Verkehrsabkommens mit der BRD in der Aktion "Akzent", u. a. Anweisung über die Durchführung von Belehrungen zur Meldepflicht bei Besuchen und zum Verbot der Annahme von Geschenken.
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:47 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) (Tektonik)
- Staatssicherheit (Tektonik)
- Ministerium für Staatssicherheit (MfS) (Tektonik)
- Bezirksverwaltung (BV) Karl-Marx-Stadt [Chemnitz] (Tektonik)
- Diensteinheiten innerhalb der BV Karl-Marx-Stadt [Chemnitz] (Tektonik)
- BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe (Bestand)
- Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG), MfS-Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt, Teil: Referat 1 (Gliederung)
- Referat 1: Grundsatzfragen / Parteiinformationen - Ausgangsmaterial (Gliederung)
- Ausgangsmaterial für Informationen an die SED-Bezirksleitung 1972 (Serie)