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Beschwerde des Leutnants Johann Kleffmann gegen den
Rittmeister Ernst Friedrich von Niemitz wegen rückständiger
Besoldung
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Enthält: Interzessionsschreiben der Verdener Landstände vom Juni 1668 für ihren Leutnant bei den Ritterpferden, Johann Kleffmann, wegen Auszahlung der Gelder, mit nachfolgendem Regierungsmandat an Rittmeister Niemitz; Antwortschreiben des Rittmeisters über die Ritterpferde in Bremen und Verden, Ernst Friedrich Niemitz, vom Juli 1668 (mit Anlage: Rekommendationsschreiben der Regierung für den Leutnant Rawalson vom September 1666 zur Abfertigung nach Stockholm); Beschwerdeschrift Kleffmanns gegen Niemitz vom Juli 1668 (mit Anlagen, u.a.: Bescheinigung des Grafen Otto Wilhelm von Königsmarck für Kleffmann vom April 1668); Verantwortungsschrift des Rittmeisters Niemitz vom September 1668 (mit Anlagen, u.a.: Königliche Bestallung für Bengt Rawalson zum Leutnant bei den Ritterpferden in Bremen und Verden vom November 1666); weiteres Gesuch Kleffmanns vom November 1668 um Zahlung der Gelder
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1666
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1666
Militärsachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.