Tagebuch über die Berlinreise Fetzers vom 4. Jan. bis 10. April 1883 ("mein Commando zur Ausarbeitung des Sanitätsberichts über den Krieg 1870/71")
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/3 Bü 5
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/3 Nachlass Dr. Berthold von Fetzer, Leibarzt und Staatsrat (* 1846, + 1931)
Nachlass Dr. Berthold von Fetzer, Leibarzt und Staatsrat (* 1846, + 1931) >> 1. Tagebücher
4. Jan.-10. April 1883
Enthält u. a.:
Ausführliche Aufzeichnungen Fetzers über seine Tätigkeit als Mitglied der Kommission bei der Abfassung des Sanitätsberichtes über den Krieg 1870/71 (6. Jan.) und über die Arbeit an dem Bericht (passim), Audienz Fetzers bei Kaiser Wilhelm I. und Kronprinz Friedrich (9. Jan.), Teilnahme Fetzers am Defilee im Berliner Schloß (19. Jan.), Besuch Fetzers im Reichstag (22. Jan.), Überlegungen zur medizinischen und hygienischen Situation im Krieg, mit Vergleich zwischen dem Krieg 1870/71 und dem Russisch-Türkischen Krieg 1877/78 (21. Febr.); Ernennung Fetzers zum Zweiten Hofarzt des Königs von Württemberg (10. März; mit Zeitungsartikel darüber)
Bemerkungen:
Bei dem in der Titelaufnahme erwähnten Sanitätsbericht handelt es sich um den "Sanitätsbericht über die deutschen Heere im Kriege gegen Frankreich 1870/71" Band 1-8, hg. von der Militär-Medizinal-Abteilung des Königlich Preußischen Kriegsministeriums, Berlin 1884-1891. Berthold von Fetzer war als Vertreter Württembergs an der Bearbeitung des Berichts beteiligt. Eine sehr knappe Darstellung über das Sanitätswesen im Krieg 1870/71 findet sich in: "Auch ein Rückblick. Das deutsche Sanitätswesen im Kriege 1870/71 nach dem Kriegssanitäts-Bericht", bearbeitet von Berthold von Fetzer, Berlin 1895
Ausführliche Aufzeichnungen Fetzers über seine Tätigkeit als Mitglied der Kommission bei der Abfassung des Sanitätsberichtes über den Krieg 1870/71 (6. Jan.) und über die Arbeit an dem Bericht (passim), Audienz Fetzers bei Kaiser Wilhelm I. und Kronprinz Friedrich (9. Jan.), Teilnahme Fetzers am Defilee im Berliner Schloß (19. Jan.), Besuch Fetzers im Reichstag (22. Jan.), Überlegungen zur medizinischen und hygienischen Situation im Krieg, mit Vergleich zwischen dem Krieg 1870/71 und dem Russisch-Türkischen Krieg 1877/78 (21. Febr.); Ernennung Fetzers zum Zweiten Hofarzt des Königs von Württemberg (10. März; mit Zeitungsartikel darüber)
Bemerkungen:
Bei dem in der Titelaufnahme erwähnten Sanitätsbericht handelt es sich um den "Sanitätsbericht über die deutschen Heere im Kriege gegen Frankreich 1870/71" Band 1-8, hg. von der Militär-Medizinal-Abteilung des Königlich Preußischen Kriegsministeriums, Berlin 1884-1891. Berthold von Fetzer war als Vertreter Württembergs an der Bearbeitung des Berichts beteiligt. Eine sehr knappe Darstellung über das Sanitätswesen im Krieg 1870/71 findet sich in: "Auch ein Rückblick. Das deutsche Sanitätswesen im Kriege 1870/71 nach dem Kriegssanitäts-Bericht", bearbeitet von Berthold von Fetzer, Berlin 1895
1 Bd. Oktav, [176] S., m. Beilagen
Akten
Deutsch
Einband abgelöst, die letzten Tagebuchseiten, insbesondere mit Einträgen über den 11. bis 14. April 1883, fehlen.
Berlin B
Frankreich [F]
Deutsch-Französischer Krieg 1870/71
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ