Notizbuch
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PAKN, PF Paul Feyerabend, PF 3-6
PAKN, PF Paul Feyerabend
Paul Feyerabend >> Diaries
1954-1961
Enthält: Die Mappe enthält ein von zwei Seiten beschriebenes Notizbuch, das neben eingelegten Zetteln mit Ergänzungen auch noch zahlreiche Beilagen aufweist. Verschiedentlich wechselt Langschrift mit Kurzschrift (Deutsche Einheitskurzschrift) mitten im Text. Der erste Teil enthält Aufzeichnungen zum Verhältnis von Empirie und allgemeinen Sätzen, z.T. unter der Überschrift "Physik und Ontologie". Der zweite, umfangreichere Teil des Buches beginnt mit der letzten Seite und läuft von dort nach vorne. Er erstreckt sich über 49 durchnumerierte Blätter und findet eine Fortsetzung in der Beilage PF 3-6-3. Es handelt sich um Vorarbeiten zu den in Form von Typoskripten vorliegenden beiden frühen Abhandlungen zur Methodologie der Wissenschaften und zur Naturphilosophie (vgl. PF 5-5-2 bis -6). Die Beilagen sind dem Notizbuch ebenfalls in einer Ordnung von zwei Seiten hinzugefügt. Es handelt sich um folgendes Material: PF 3-6-2 ist recto ein hs. Blatt mit Notizen zu Fragen der Teleologie, verso der Anfang eines masch. Briefes mit unbekanntem Absender und Adressaten. PF 3-6-3 enthält auf den durchnumerierten hs. Blättern 50 bis 71 die Fortsetzung des zweiten Teiles des Notizbuches sowie fünf Blätter mit Ausführungen zum Einstein-Podolsky-Rosen-Paradox. Eingelegt sind Belege von zwei kurzen Rezensionen Feyerabends (E.A. Moody, Truth and consequence in medieval logic (1953) und R.L. Goodstein, Constructive formalism (1951). PF 3-6-4 ist ein Blatt mit einem hs. Text, möglicherweise gedacht als Zusammenfassung einer unter dem Titel "Die Rolle der Erfahrung in der Wissenschaft" geplanten größeren Arbeit. PF 3-6-5 sind zwei hs. Blätter mit einem englischsprachigen Text, vielleicht ebenfalls gedacht als Zusammenfassung dieser Arbeit. Bei PF 3-6-6 handelt es sich um eine kurze hs., englischsprachige Notiz zum Verhältnis von Philosophie und Commonsense. PF 3-6-7 enthält einen Vertrag zwischen Paul Feyerabend als Mitarbeiter des Handwörterbuches der Sozialwissenschaften und den Verlagen Vandenhoeck & Ruprecht, J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) und Gustav Fischer vom 1.1.1962, wonach Feyerabend den Artikel "Wissenschaftstheorie" für das Handwörterbuch übernommen hat sowie einen Vertrag zwischen dem Verleger Carlo Marzorati und Paul Feyerabend sowie Viktor Kraft über die Autorschaft an einem Buch zum Logischen Empirismus. PF 3-6-8 ist ein hs. Notizzettel, PF 3-6-9 ein Blatt mit hs. Ausführungen in englischer Sprache zum empiristischen Sinnkriterium. Bei PF 3-6-10 handelt es sich um zwei Blätter mit Exzerpten, vorwiegend in Kurzschrift, aus dem Artikel "Designation and Existence" von W.V.O. Quine. PF 3-6-11 ist ein mit hs. Zusätzen (auch verso) versehenes Typoskript eines Vortrages über die Geschichte der Logik. PF 3-6-23 ist ein Blatt, das recto hs. Aufzeichnungen in englischer Sprache zum Thema Sinnestäuschungen und verso einen hs. Entwurf zu einem Brief an eine Frau Kitzhofer zeigt. PF 3-6-13 enthält zwei Blätter, die recto hs. Ausführungen zur formalen Logik und verso zwei hs. Entwürfe zu einem Brief an eine Frau namens Diana zeigen. PF 3-6-14 enthält zwei hs. Zettel mit Ausführungen zur formalen Logik, wobei das zweite Blatt verso Notizen zur Frage des Kulturkampfes in der Tschechoslowakei zeigt. PF 3-6-15 ist der Anfang eines hs. Entwurfes zu einem Brief an Karl Popper. Bei PF 3-6-16 handelt es sich um ein Exzerpt des Artikels "Steps toward a Constructive Nominalismus" von W.V.O. Quine und Nelson Goodman. PF 3-6-17 enthält zwei Blätter, von denen das erste recto hs. Notizen, größtenteils in Kurzschrift zeigt und verso masch. Ausführungen unter dem Titel "Physik und Ontologie". Das zweite Blatt gehört wohl ebenfalls zum Typoskript "Physik und Ontologie" und ist um kurzschriftliche Notizen erweitert. PF 3-6-18 enthält zwei hs. Blätter von denen das erste auch auf der Rückseite beschrieben ist mit Notizen zur Philosophie der Physik. PF 3-6-19 enthält zwei Blätter, die jeweils verso masch. Entwürfe zu einem Brief an eine Frau namens Maria zeigen und recto Notizen zur Phänomenologie und zur Philosophie der Physik. PF 3-6-20 ist der Durchschlag eines 17-seitigen Typoskriptes mit dem Titel "Methodologie" (Original: PF 5-5-4). PF 3-6-21 ist ein Autorenbeleg von Feyerabends Rezension von H. Dingle (ed.): A century of science (1951). PF 3-6-22 ist ein kleiner Zettel mit hs. Notizen, PF 3-6-23 ein hs. Blatt mit Ausführungen von Feyerabend selbst oder einem Exzerpt unter dem Titel "On interpreting theories". Bei PF 3-6-24 bis -27 handelt es sich um Blätter mit hs. Notizen, meist Stichworten, zum Thema Naturphilosophie, bei PF 3-6-28 und -30 um Blätter mit stärker zusammenhängenden hs. Ausführungen zum selben Thema bzw. zur Frage der Methodologie der Wissenschaften. PF 3-6-31 ist ein kleiner hs. Notizzettel, PF 3-6-32 das erste Blatt einer früheren Fassung des Typoskriptes "Methodologie". PF 3-6-33 enthält zwei hs. Blätter mit zwei Entwürfen eines Einleitungssatzes zu einer längeren Abhandlung über Naturphilosophie bzw. zur Methodologie der Wissenschaften. Bei PF 3-6-34 handelt es sich zum zwei kleine hs. Notizzettel mit Stichworten zu Einteilungen in der Philosophie, bei PF 3-6-35 um einen kleinen hs. Zettel mit Formulierungen, bei denen es sich um einen Titelentwurf zu einer Arbeit über die Philosophie der Physik handeln könnte.
Diana
Dingle, Herbert, 1890 -
Goodman, Nelson
Goodstein, R. L. (Reuben Louis)
Kitzhofer, Frau
Kraft, Viktor; Philosoph, Bibliothekar, Hochschullehrer, 1880 - 1975
Maria
Marzorati, Carlo
Moody, Ernest A. (Ernest Addison), 1903 -
Popper, Karl Raimund, Sir, 1902 -
Quine, W. V. (Willard Van Orman)
Gustav Fischer Verlag
J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) (Firma)
Vandenhoeck & Ruprecht
Diana
Dingle, Herbert, 1890 -
Goodman, Nelson
Goodstein, R. L. (Reuben Louis)
Kitzhofer, Frau
Kraft, Viktor; Philosoph, Bibliothekar, Hochschullehrer, 1880 - 1975
Maria
Marzorati, Carlo
Moody, Ernest A. (Ernest Addison), 1903 -
Popper, Karl Raimund, Sir, 1902 -
Quine, W. V. (Willard Van Orman)
Gustav Fischer Verlag
J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) (Firma)
Vandenhoeck & Ruprecht
1 Notizbuch; und 35 Beilagen (64 Bl.)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 11:28 MESZ