Bürgermeister Anthon Giesenbier, Richter Georgh Ortgiese und zehn Schöffen und Ratsherren der Stadt Bielefeld (Johann Opperman, Johann Havergo, Heinrich Coch, Heinrich Bergman, Johann Burggreve Jobstes Sohn, Heinrich Schweringh, Johann Burggreve Wetzels Sohn, Adolff Pott, Christoff Varmeier, Otto Beste) beurkunden, dass Jürgen Poggenpoell einerseits und Johann Scheper und Schwägersohn [?] Hans Heithaus andererseits vor ihnen erschienen, wobei Johann Scheper und Hans Heithaus bekannten, dass ihr verstorbener Schwager Adolff Rhode dem Jürgen Poggenpoell 37 Taler, herrührend von vorgestrecktem Geld und einem abgekauften Pferd, schuldig war; und da Rhodes nachgelassene Kinder die Summe nicht erlegen konnten, Poggenpoel aber ihrer versichert sein wollte, so haben Johann Scheper und Hans Heithaus sich verpflichtet, Poggenpoel die genannte Summe jährlich zu verzinsen, und haben ihm dafür das Haus des verstorbenen Adolff Rhoden, im Hagenbrock zwischen Heinrich Könnenbrügger und Hans Brüggemans Häusern gelegen, als Pfand gesetzt.