Familie von Wallmoden auf Alt-Wallmoden (Bestand)
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NLA WO, 244 N
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Nichtstaatliches Schriftgut (N) >> 4.8 Guts- und Familienarchive, Einzelpersonen
1286-1950
Enthält: I. Amtsbücher u. Handschriften, u.a. Kopialbücher; Register; Familiengeschichte u. Genealogie; Briefabschriften. - II. Akten: Familiensachen, darunter Prozesse, Nachlasssachen, Inventare, Personalia, Korrespondenzen; Gütersachen; Lehn- und Meiersachen, Aktiva und Passiva; Bewirtschaftung der Güter; Prozesse; Kirchen- und Schulsachen; Landschaftssachen westphälische Kantonsverwaltung; Kreissachen
Bestandsgeschichte: Bestandsverzeichnis des Guts- und Familienarchivs des Geschlechtes von Wallmoden zu Alt-Wallmoden
Infolge mehrmaliger Umlagerung des Guts- und Familienarchivs zu Altwallmoden während und nach dem Zweiten Weltkrieg war die altüberkommene Ordnung seiner Bestände so erheblich gestört worden, daß der Wiederordnung des Archivs eine völlige Neuordnung vorgezogen wurde. Sie sollte der Gutsverwaltung und der Familie ebenso dienen wie der Heimat- und Landesgeschichte. Diese Neurodnung erfolgte durch Wilhelm Hartmann im Herbst 1951 im Einvernehmen mit der derzeitigen Gutsbesitzerin Frau Irmgard v. Wallmoden, geb. v. Gadenstedt; sie wurde angeregt und gefördert durch den Archivpfleger des Landkreises Goslar und durch das Niedersächsische Staatsarchiv zu Wolfenbüttel.
Die vorhandenen Archivalien, 465 Original-Urkunden, 61 Handschriften, 988 Akten-Faszikel und 15 Karten bzw. Pläne wurden nach beendeter Bestandsaufnahme in nachstehender Übersicht geordnet und verzeichnet [= Gliederung]. Die Urkunden sind mit ihrer Datierung versehen. Alle übrigen Archivalien tragen in diesem Verzeichnis angegebenen Bezeichnungen und sind mit Hilfe der sichtbaren Lagernummern in ihrer fortlaufenden Reihe leicht aufzufinden.
Um einen Forschungsgegenstand erschöpfend zu erfassen, sind neben den einschlägigen Aktenabteilungen auch stets die Verzeichnisse der Urkunden und Handschriften heranzuziehen. Beispielsweise sind Nachrichten über die Darmpfuhlsmühle zu suchen in den Abteilungen A II a (Grundbesitz), A II d (Ablösungen), A II f (Aktiva), A II g (Passiva), A II h (Gutswirtschaft), A II k (Prozesse), Urkunden, Handschriften Pläne.
Bestandsgeschichte: Es sei hier darauf hingewiesen, daß zahlreiche der in den Archivalien erscheinenden Namen und Daten mit Hilfe des Registers in Dr. Hermann Dürre's "Regesten des Geschlechtes von Wallmoden" (Wolfenbüttel 1892) zu erschließen sind. Im Verzeichnis der Urkunden ist der Hinweis auf Dürre (Dü.) jedesmal mit Angabe der Regesten-Nr. hinzugefügt worden. Das im Besitz der Familie v. Wallmoden befindliche Exemplar der Dürre'schen Regesten enthält zahlreiche handschriftliche Ergänzungen und Berichtigungen, deswegen sei hierauf besonders verwiesen.
Der Verfasser des Vorwortes richtet nach Beendigung einer mühevollen Arbeit an die Benutzer des Archivs die Bitte, den jetzigen Ordnungszustand gewissenhaft zu wahren; er bittet die jetzigen und künftigen Besitzer und Betreuer des Archivs, die neu hinzukommenden Archivalien nicht anders als im Rahmen des jetzigen Ordnungssystems einzugliedern. Beides ist nötig, um die gute Benutzbarkeit des Archivs zu erhalten.
Stand: Herbst 1951
Das Archiv ist gegen eine Abwanderung ins Ausland oder eine Zersplitterung durch Verkauf geschützt, vgl. Beschluß des Oberlandesgerichts Celle vom 5.9.1940.
Der Bestand befindet sich als Depositum im Nds. Landesarchiv-Standort Wolfenbüttel (Zg. 52/1961),
und zwar:
- Die Urkunden (Abt. U) ab 1.1.1963 in Bestand 95 a Urk
- Die Akten (Abt. A) und sog. Handschriften (Abt. H) in Bestand 244 N
- Die Karten (Abt. K) im Kartenfindbuch = K 10304 - K 10323
Die Abschrift des Findbuchs in die EDV erfolgte Anfang 2017 durch Archivamtmann Diehl.
Bearbeiter: Wilhelm Hartmann (1951)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
Bestandsgeschichte: Bestandsverzeichnis des Guts- und Familienarchivs des Geschlechtes von Wallmoden zu Alt-Wallmoden
Infolge mehrmaliger Umlagerung des Guts- und Familienarchivs zu Altwallmoden während und nach dem Zweiten Weltkrieg war die altüberkommene Ordnung seiner Bestände so erheblich gestört worden, daß der Wiederordnung des Archivs eine völlige Neuordnung vorgezogen wurde. Sie sollte der Gutsverwaltung und der Familie ebenso dienen wie der Heimat- und Landesgeschichte. Diese Neurodnung erfolgte durch Wilhelm Hartmann im Herbst 1951 im Einvernehmen mit der derzeitigen Gutsbesitzerin Frau Irmgard v. Wallmoden, geb. v. Gadenstedt; sie wurde angeregt und gefördert durch den Archivpfleger des Landkreises Goslar und durch das Niedersächsische Staatsarchiv zu Wolfenbüttel.
Die vorhandenen Archivalien, 465 Original-Urkunden, 61 Handschriften, 988 Akten-Faszikel und 15 Karten bzw. Pläne wurden nach beendeter Bestandsaufnahme in nachstehender Übersicht geordnet und verzeichnet [= Gliederung]. Die Urkunden sind mit ihrer Datierung versehen. Alle übrigen Archivalien tragen in diesem Verzeichnis angegebenen Bezeichnungen und sind mit Hilfe der sichtbaren Lagernummern in ihrer fortlaufenden Reihe leicht aufzufinden.
Um einen Forschungsgegenstand erschöpfend zu erfassen, sind neben den einschlägigen Aktenabteilungen auch stets die Verzeichnisse der Urkunden und Handschriften heranzuziehen. Beispielsweise sind Nachrichten über die Darmpfuhlsmühle zu suchen in den Abteilungen A II a (Grundbesitz), A II d (Ablösungen), A II f (Aktiva), A II g (Passiva), A II h (Gutswirtschaft), A II k (Prozesse), Urkunden, Handschriften Pläne.
Bestandsgeschichte: Es sei hier darauf hingewiesen, daß zahlreiche der in den Archivalien erscheinenden Namen und Daten mit Hilfe des Registers in Dr. Hermann Dürre's "Regesten des Geschlechtes von Wallmoden" (Wolfenbüttel 1892) zu erschließen sind. Im Verzeichnis der Urkunden ist der Hinweis auf Dürre (Dü.) jedesmal mit Angabe der Regesten-Nr. hinzugefügt worden. Das im Besitz der Familie v. Wallmoden befindliche Exemplar der Dürre'schen Regesten enthält zahlreiche handschriftliche Ergänzungen und Berichtigungen, deswegen sei hierauf besonders verwiesen.
Der Verfasser des Vorwortes richtet nach Beendigung einer mühevollen Arbeit an die Benutzer des Archivs die Bitte, den jetzigen Ordnungszustand gewissenhaft zu wahren; er bittet die jetzigen und künftigen Besitzer und Betreuer des Archivs, die neu hinzukommenden Archivalien nicht anders als im Rahmen des jetzigen Ordnungssystems einzugliedern. Beides ist nötig, um die gute Benutzbarkeit des Archivs zu erhalten.
Stand: Herbst 1951
Das Archiv ist gegen eine Abwanderung ins Ausland oder eine Zersplitterung durch Verkauf geschützt, vgl. Beschluß des Oberlandesgerichts Celle vom 5.9.1940.
Der Bestand befindet sich als Depositum im Nds. Landesarchiv-Standort Wolfenbüttel (Zg. 52/1961),
und zwar:
- Die Urkunden (Abt. U) ab 1.1.1963 in Bestand 95 a Urk
- Die Akten (Abt. A) und sog. Handschriften (Abt. H) in Bestand 244 N
- Die Karten (Abt. K) im Kartenfindbuch = K 10304 - K 10323
Die Abschrift des Findbuchs in die EDV erfolgte Anfang 2017 durch Archivamtmann Diehl.
Bearbeiter: Wilhelm Hartmann (1951)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
14,0
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ