Berufungsverhandlungen für den Lehrstuhl für Geographie und den Direktor des Geographischen Instituts
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2.4. Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät >> 02. Personalangelegenheiten >> 02.02. Auswahl und Einsatz des Personals >> 02.02.01. Berufungen
(1950) 1952-1953, 1962-1964
Enthält u.a.: - Antrag der Fakultät an das Staatssekretariat zur Ernennung von Anneliese Krenzlin (Greifswald) zum Professor mit Lehrauftrag für das Fach Kulturgeographie, dabei: Personalbögen, Lebenslauf, Beurteilungen, Gutachten, Liste der wissenschaftlichen Arbeiten 1952. - Antrag der Fakultät an das Staatssekretariat zur Ernennung von Rudolf Käubler (Halle) zum Professor mit Lehrstuhl für das Fach historische Geographie, dabei: Personalbogen, Lebenslauf, Beurteilung, Gutachten, Liste der Veröffentlichungen, Information des Rektors zur Ablehnung durch das Staatssekretariat 1953. - Vorschlag Hans Richter (Leipzig) als Direktor des Geographischen Instituts, dabei Gutachten, Schriftenverzeichnis, Absage von Hans Richter 1962. - Vorschlag Bruno Richter (Leipzig) als Direktor des Geographischen Instituts, dabei: Gutachten. - Einladung und Berufungsvorschläge der Kommission Geographie vom 21.01.1963 für Richter, Bauer und Reinhard. - Anfrage des Staatssekretariates zum Stand der Nachfolge des Geographischen Instituts 1963. - Vorschlag Ludwig Bauer (Jena) als Direktor des Geographischen Instituts 1962, dabei: Gutachten, Information 1964 über die Übernahme des Instituts für Landesforschung und Naturschutz in Halle von Ludwig Bauer und zur Übernahme des Lehrstuhls für Geographie durch Prof. Reinhard.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ