Hugo Junkers Werke. Dessau, Kalorifer- und Kalorimeterbau (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
I 411 (Benutzungsort: Dessau)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) >> 07.06. Maschinen- und Anlagenbau
1911 - 1953
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar), Datenbank
Registraturbildner: Die 1908 in Aachen gegründete Konstruktions- und Vertriebsabteilung Junkers & Co. OHG siedelte 1914 nach Dessau über. Die OHG wurde 1920 aufgelöst und firmierte als Einzelunternehmen "Kaloriferwerk Hugo Junkers", Dessau. Ab 1926 wurde die Abteilung Stahlbau zur Verwertung der Patente "Professor Junkers Lamellendach" angegliedert. Die Umbildung in ein Einzelunternehmen "Kaloriferwerk Hugo Junkers GmbH", Dessau, erfolgte 1932. Mit dem Tod von Prof. Junkers und seines Sohnes Klaus wurde das Unternehmen 1935 durch Therese Junkers in München-Gauting fortgeführt. 1941 wurden die Therese Junkers gehörigen GmbH Kaloriferwerk, Kalorimeterbau, Motorenbau und Stahlbau sowie die Forschungsgesellschaft in München zu einer Firma unter der Bezeichnung "Hugo Junkers Werke GmbH" zusammengefasst. Mit Beginn des 2. Weltkrieges wurde der Betrieb, wie alle Junkers-Firmen in Dessau, auf Kriegsproduktion umgestellt. Es arbeiteten ca. 500 Kriegsgefangene und Ausländer hier. Durch das Bombardement vom 07.03.1945 wurde das Werk stark beschädigt. Per SMAD-Befehl erging 1946 die Überführung in Volkseigentum und Unterstellung unter die Industriewerke Sachsen-Anhalt. Ab 1950 wurde der Betrieb als "VEB Junkalor Dessau" fortgeführt.
Bestandsinformationen: Nach Hinweisen aus den Akten und anderen Quellen handelt es sich nur um ein Rudiment der ursprünglichen Überlieferung, da ganze Aktengruppen nur mit wenigen Akten belegt sind oder ganz fehlen, was möglicherweise auf die Zerstörung durch den Bombenangriff 1945 zurückzuführen ist.
Bislang ermittelte Fremdarbeiter und Mitarbeiter sind in einer separaten Datenbank erfasst und recherchierbar.
Enthaltene Fotos: 2828
Registraturbildner: Die 1908 in Aachen gegründete Konstruktions- und Vertriebsabteilung Junkers & Co. OHG siedelte 1914 nach Dessau über. Die OHG wurde 1920 aufgelöst und firmierte als Einzelunternehmen "Kaloriferwerk Hugo Junkers", Dessau. Ab 1926 wurde die Abteilung Stahlbau zur Verwertung der Patente "Professor Junkers Lamellendach" angegliedert. Die Umbildung in ein Einzelunternehmen "Kaloriferwerk Hugo Junkers GmbH", Dessau, erfolgte 1932. Mit dem Tod von Prof. Junkers und seines Sohnes Klaus wurde das Unternehmen 1935 durch Therese Junkers in München-Gauting fortgeführt. 1941 wurden die Therese Junkers gehörigen GmbH Kaloriferwerk, Kalorimeterbau, Motorenbau und Stahlbau sowie die Forschungsgesellschaft in München zu einer Firma unter der Bezeichnung "Hugo Junkers Werke GmbH" zusammengefasst. Mit Beginn des 2. Weltkrieges wurde der Betrieb, wie alle Junkers-Firmen in Dessau, auf Kriegsproduktion umgestellt. Es arbeiteten ca. 500 Kriegsgefangene und Ausländer hier. Durch das Bombardement vom 07.03.1945 wurde das Werk stark beschädigt. Per SMAD-Befehl erging 1946 die Überführung in Volkseigentum und Unterstellung unter die Industriewerke Sachsen-Anhalt. Ab 1950 wurde der Betrieb als "VEB Junkalor Dessau" fortgeführt.
Bestandsinformationen: Nach Hinweisen aus den Akten und anderen Quellen handelt es sich nur um ein Rudiment der ursprünglichen Überlieferung, da ganze Aktengruppen nur mit wenigen Akten belegt sind oder ganz fehlen, was möglicherweise auf die Zerstörung durch den Bombenangriff 1945 zurückzuführen ist.
Bislang ermittelte Fremdarbeiter und Mitarbeiter sind in einer separaten Datenbank erfasst und recherchierbar.
Enthaltene Fotos: 2828
Laufmeter: 1.8
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ