Ottilie von Fürstenberg, Äbtissin zu Neuenheerse und Ölinghausen, belehnt Ludwig von der Asseburg und seine genannten Vettern mit dem Amt zu Brakel als Pachtlehen, dazu gehören 2 Teile der Stadt Brakel mit dem Gericht, 2 Mühlen in der Stadt, eine Mühle auf der Brede vor der Stadt, mit dem Koldenhof zu 10 Hufen in 10 einzelnen Höfen vor der Stadt, mit 6 Höfen zu Holzhausen bei der Hinnenburg, mit 3 Höfen zu Modexen, mit 2 Höfen zu Mengersen, mit 6 Höfen zu Erkeln, mit 3 Höfen zu Sudheim, mit 5 Höfen zu Rheder, mit 5 Höfen und dem Zehnten zu Riesel, mit einer Hufe zu Vlechten, mit 3 Höfen zu Seibecke, mit 2 Höfen zu Badenhausen, mit 3 Höfen zu Hiddesen, mit 2 Höfen zu Wulpersen, mit einer Hufen zu Baddenhausen, mit 3 Höfen zu Engeldorf, mit 8 Höfen zu Oldendorf, mit Garten, Wort- und Hauszinsen zu Brakel, ferner mit einem Hof zu 8 Hufen in der Feldmark Brakel, das Ansiedel bei dem Ostmartor der Stadt mit Wiesen vor dem Tor zu 10 Hufen, Burglehen in der Stadt sowie mit Höfen zu Flechten, Badenhausen, Sudheim und Rheder, das sie verlehnt haben, mit dem Amt zu Riesel mit den Diensten, mit dem Amt zu Schmechten, mit dem Amt zu Istrup, dazu gehört Escherde, Benhausen und Osterhausen, mit dem 4. Teil einer Hufe zu Arbrocke von Borchard von Papenheim, mit einer zehntfreien Hufe zu Flechten, mit einer Hufe auf dem Stadtfeld, 16 Morgen auf dem Hembsener Berg mit der Goldbreide, mit der Mattheushufe, mit der Greßhufe zu Sudheim, mit 2 Höfen und einem Ansiedel zu Rotwersen, mit 3 Höfen zu Eichausen, genannt Vosses Gut, Güter, die ehemals Simon Tileken zu Freimissen [Vreßmarßen] gehörten, mit den Äckern auf der Sundere, mit dem Zehnten zu Niese, 6 Hufen zu Aldagessen - davon sind 2 zehntfrei - mit einer Hufe zu Aldagessen, mit dem halben Zehnten zu Erbwessen, mit einem Viertel des Zehnten zu Hiddesen und Badenhausen, mit 3 Hufen Land zu Winthausen, mit dem Steinberg zu Freimissen, mit 3 Hufen und einem Kotten zu Horderdorpe, Gütern zu Hembsen, mit dem halben Zehnt zu Aldagessen, mit einem Teil des Zehnten zu Emmerke, mit einer Hufe und dem Teich zu Alvedessen, 3 Morgen Land am Lobbenberg, mit dem halben Gut zu Koven bei Friesenhausen, mit 2 Höfen zu Kißlippen, die Kemenade zu Erwessen, mit dem Moesshof, Billefeldes Hof, Teckenhof Hoppensacks Hof und 2 Kotten bei dem Kerckhof, noch einem Kotten, mit der Kramerschen Hufe und 4 anderen Kotten daselbst sowie mit dem Gehölz Vossberg, mit Bovenhausen, mit dem Kotthove und Brinckhof daselbst, mit dem Gehölz Bivelthe, mit dem gulden Hoven zu Elsungen, mit 2 Höfen zu Sebecke, die die von Rossen hatten, mit dem Heringhof und einem Kotten zu Nordbergen, mit dem halben Zehnten zu Aldagessen, mit der Heumühle zu Borgentreich, mit einem Kotten zu Niedernottfelde, mit einer Hufe zu Wepelde, mit 3 Hufen in der Feldmark Grevenstein, genannt Udenhausen, Gütern bei Peckelsheim und Natzungen, mit dem Amt und Zehnten zu Modexen, mit einer Hufe dort genannt die Amts- und Meierhöfe, mit 2 Höfen zu Heldersen, mit dem halben Dorf Holzhausen, die Holzmark mit 7 Höfen, mit dem Dreckhufe genannten Hof. mit einer Everstein genannten Hufe sowie einem Kotten ”mit der gudden grundt, die dar angehett bei der negsten grundt tho der fordern handt aver die Egge boven dem Rustenhofe, dar der Born springtt“, mit 2 Vierteln des Zehnten im Stadtfeld zu Brakel, wovon der 3. Viertel gemäß Vertrag von 1564 zwischen Bischof Rembert von Paderborn und den Vettern Johann und Heinrich von der Asseburg zum Haus Hinnenburg gehört, mit dem halben Dorf zu Herste. Donnerstagh nach Sanct Michaelis. SA der Ausstellerin