Pfarrer Walter Wilm (Bestand)
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7NL 076
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 7NL Nachlässe >> 7NL 076 Pfarrer Walter Wilm
Bestandsbeschreibung: Vorwort Pfr. Adolf Ernst Walter Wilm aus Berlin war nur sehr kurze Zeit im Rheinland. Im "ROSENKRANZ" ist er nicht verzeichnet, da er in der Rheinprovinz keine Pfarraufgaben wahrgenommen hat. Pfr. Wilm ist 1893 in Berlin geboren. 1923 wird er ordiniert. Von 1930 an ist er Pfr. im Zentralausschuß für innere Mission, 1934 arbeitet er als theologischer Hilfsarbeiter im Konsistorium Düsseldorf. Gleichzeitig ist er Gauobmann der Deutschen Christen im Gau Rheinland. Schon 1935 ist er Mitglied im Reichskirchenausschuß in Berlin. Ab 1938 arbeitet er als Gemeindepfarrer in Damgarten/Pommern. (Zu seinem Lebenslauf siehe: "Evangelisches Pfarrerbuch für die Mark Brandenburg seit der Reformation", hg. v. Brandenburgischen Provinzialsynodalverband, Bd. II/2 "Verzeichnis der Geistlichen in alphabetischer Reihenfolge" bearb. v. Otto Fischer, Berlin 1941, S. 968). Wilm scheint von der Reichsleitung D.C. ins Rheinland "abkommandiert" worden zu sein, möglicherweise für die Aufgabe des Gauobmanns. Der im Archiv der Ev. Kirche im Rheinland befindliche "rheinische" Nachlaß Pfr. Wilms besteht nur aus einem Karton (10 Mappen). Er enthält nur sehr wenig zur Person. Der größte Teil der Archivalien besteht aus hektografierten und gedruckten Rundschreiben, Aufrufen, Mitteilungen etc. Daneben enthält er Kirchenzeitungen (Einzelexemplare aus dem Sommer 1934). Inhalt: Rundschreiben der Deutschen Christen (DC); Zeitungsausschnitte; Druckschriften; Korrespondenzfragmente. Ergänzende Archivbestände: 6HA 007 (Handakten Marten). Düsseldorf, im März 1983 Jürgen Simon
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ