Mutter und Schwestern der Klause im Groggenthal zu Ehingen belehnen mit Konsens des Rats den Johann Schmuckher, Bürger zu Ehingen, gegen ein Bestandsgeld von 200 fl. und genannte jährliche Leistungen und Dienste (abzüglich der von ihm an das Gotteshaus Blaubeuren zu liefernden Gülten) mit ihrem Hofgut zu Ehingen das zuvor sein Vater Martin Schmuckher 48 Jahre lang innegehabt, bestehend aus [a] Haus, Hof, Stadel, Garten in der unteren Stadt in der Tuchergasse (Anl.: Witwe Anna Maria Schenkindin <Schönkind>; Hans Baumann, Roßhirt; der junge Johann Hänlin, Weber) - belastet mit 18 1/2 ß Bodenzins an den Pfarrhof, Wachtgeld an die Stadt und 3 fl. Hauszins an die Klause; [b] 60 J. Acker in allen 3 Öschen (durch Flurnamen näher beschrieben); [c] 17 T. Wiesen (2 im Ehinger Ried, 15 T. bei Herbertshofen <Hörbenzhoffen>) - durch Zehnte und Bodenzinse teilweise belastet an die Pfarre Nasgenstadt, die Universität Freiburg und das Gotteshaus St. Georgen im Schwarzwald; [d] 3 Krautsuhen in der Schwarzen und Catharinengasse (Anl.: Peter Hauser, Bartholome Weiß, Sebastian Grözing, Hans Jacob Boogen, Anna Maria Gasserin und die Sternwirtin) - teilweise belastet mit Zehnten an die Pfarre zu Ehingen und Bodenzins an das Gotteshaus Urspring.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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