Nassau-Weilburg: Ämter Gleiberg und Hüttenberg (ungeteilter Bestand) (Bestand)
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166/167
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Altes Reich >> Nassauische Territorien >> Nassau-Weilburg
Enthält: Urkunden 1198-1806: größtenteils über Aktivlehen an verschiedene Adelsfamilien. Ein Teil der Lehnsurkunden ist in Abt. 121 überführt worden.
Kopialbücher ab 1129 (bei den Akten)
Akten 14.-19. Jh.: u.a. Landesregierung und -verwaltung, Staatsbeamte (ab 1500), Landesstatistik (ab 1583), Grenzsachen (ab 1569), Adel- und Lehnssachen (ab 15. Jh.), Finanzverwaltung, Verzeichnisse von adeligen und geistlichen Gütern und Gefällen (ab 1410), Kriegswesen und Kriegskosten (ab 1574), Kirchliche Verhältnisse, Kirchliche Einkünfte und Bauwesen (seit 14. Jh.), kirchliche Angelegenheiten der einzelnen Orte (seit 16. Jh.), Schulwesen (ab 1596), Gerichtswesen (ab 1515), Polizeiwesen (ab 1777), Gesundheitspolizei (ab 1713), Öffentliche Wohltätigkeit und Stiftungen (ab 1597), Forstverwaltung (ab 1485), Jagd- und Fischereiwesen (ab 1521), Landwirtschaft und Schäferei (ab 1520), Bauverwaltung, Brücken- und Uferbau (ab 1591), Handel und Gewerbe, Bergbau (ab 14. Jh.), Mühlensachen (ab Ende 16. Jh.), Gemeindeangelegenheiten (ab Anfang 16. Jh.), Beziehungen und Auseinandersetzungen mit den Nachbarterritorien
Rechnungen 15.-19. Jh.: insbes. Kellereirechnungen Niederkleen und Gleiberg sowie Gemeinderechnungen Dorlar
Bestandsgeschichte: Beim Übergang an Preußen 1815 wurde auch der größte Teil der nassauischen Akten über diese Ämter an den neuen Landesherrn abgegeben. Nach dem Wechsel des Kreises Wetzlar zum Regierungsbezirk Wiesbaden 1932 gelangte der Bestand vom Staarsarchiv Koblenz an das Hauptstaatsarchiv Wiesbaden. Die Urkunden des Bestandes im HHStAW wurden im Jahr 2013 mit Fördermitteln der DFG retrokonvertiert.
Zur Ergänzung sind jeweils die Restakten in Abt. 166 und 167 heranzuziehen.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Ämter Gleiberg und Hüttenberg (vgl. Abt. 166 und 167) wurden 1815 von Nassau an Preußen abgetreten. Das Gebiet kam 1932 mit dem Ausscheiden des Kreises Wetzlar aus dem Regierungsbezirk Koblenz an den Regierungsbezirk Wiesbaden.
Zugehörige Orte: Atzbach, Dorlar, Dornholzhausen, Dutenhofen, Ebersgöns, Garbenheim, Gleiberg, Hochelheim, Hörnsheim, Kinzenbach, Krofdorf, Launsbach, Lützellinden, Nauborn, Niederkleen, Niederwetz, Oberkleen (Vogtei Gottfriedshausen), Odenhausen, Groß- und Kleinrechtenbach, Reiskirchen, Rodheim, Salzböden, Vetzberg, Vollnkirchen, Volpertshausen, Weidenhausen, Wißmar.
Findmittel: Akten: Repertorium (hs.)
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Lehnsurkunden: Repertorium (hs.)
Findmittel: Rechnungen: Kartei
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Beyer, 1842 (hs.)
Kopialbücher ab 1129 (bei den Akten)
Akten 14.-19. Jh.: u.a. Landesregierung und -verwaltung, Staatsbeamte (ab 1500), Landesstatistik (ab 1583), Grenzsachen (ab 1569), Adel- und Lehnssachen (ab 15. Jh.), Finanzverwaltung, Verzeichnisse von adeligen und geistlichen Gütern und Gefällen (ab 1410), Kriegswesen und Kriegskosten (ab 1574), Kirchliche Verhältnisse, Kirchliche Einkünfte und Bauwesen (seit 14. Jh.), kirchliche Angelegenheiten der einzelnen Orte (seit 16. Jh.), Schulwesen (ab 1596), Gerichtswesen (ab 1515), Polizeiwesen (ab 1777), Gesundheitspolizei (ab 1713), Öffentliche Wohltätigkeit und Stiftungen (ab 1597), Forstverwaltung (ab 1485), Jagd- und Fischereiwesen (ab 1521), Landwirtschaft und Schäferei (ab 1520), Bauverwaltung, Brücken- und Uferbau (ab 1591), Handel und Gewerbe, Bergbau (ab 14. Jh.), Mühlensachen (ab Ende 16. Jh.), Gemeindeangelegenheiten (ab Anfang 16. Jh.), Beziehungen und Auseinandersetzungen mit den Nachbarterritorien
Rechnungen 15.-19. Jh.: insbes. Kellereirechnungen Niederkleen und Gleiberg sowie Gemeinderechnungen Dorlar
Bestandsgeschichte: Beim Übergang an Preußen 1815 wurde auch der größte Teil der nassauischen Akten über diese Ämter an den neuen Landesherrn abgegeben. Nach dem Wechsel des Kreises Wetzlar zum Regierungsbezirk Wiesbaden 1932 gelangte der Bestand vom Staarsarchiv Koblenz an das Hauptstaatsarchiv Wiesbaden. Die Urkunden des Bestandes im HHStAW wurden im Jahr 2013 mit Fördermitteln der DFG retrokonvertiert.
Zur Ergänzung sind jeweils die Restakten in Abt. 166 und 167 heranzuziehen.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Ämter Gleiberg und Hüttenberg (vgl. Abt. 166 und 167) wurden 1815 von Nassau an Preußen abgetreten. Das Gebiet kam 1932 mit dem Ausscheiden des Kreises Wetzlar aus dem Regierungsbezirk Koblenz an den Regierungsbezirk Wiesbaden.
Zugehörige Orte: Atzbach, Dorlar, Dornholzhausen, Dutenhofen, Ebersgöns, Garbenheim, Gleiberg, Hochelheim, Hörnsheim, Kinzenbach, Krofdorf, Launsbach, Lützellinden, Nauborn, Niederkleen, Niederwetz, Oberkleen (Vogtei Gottfriedshausen), Odenhausen, Groß- und Kleinrechtenbach, Reiskirchen, Rodheim, Salzböden, Vetzberg, Vollnkirchen, Volpertshausen, Weidenhausen, Wißmar.
Findmittel: Akten: Repertorium (hs.)
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Lehnsurkunden: Repertorium (hs.)
Findmittel: Rechnungen: Kartei
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Beyer, 1842 (hs.)
47,225 m (936 Urkunden; 35,525 m Akten)
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Abt. 166 und 167
Literatur: Helmut Schotte: Territorialgeschichte der ehemals nassauischen Ämter Gleiberg, Hüttenberg und Cleeberg sowie der freien Reichsstadt Wetzlar. Diss. Marburg 1938 masch. (Bibl. HHStAW XVII, 372)
Literatur: Helmut Schotte: Territorialgeschichte der ehemals nassauischen Ämter Gleiberg, Hüttenberg und Cleeberg sowie der freien Reichsstadt Wetzlar. Diss. Marburg 1938 masch. (Bibl. HHStAW XVII, 372)
Kinzenbach
Weidenhausen
Oberkleen
Dornholzhausen
Atzbach
Garbenheim
Gottfriedshausen
Großrechtenbach
Salzböden
Dorlar
Ebersgöns
Hüttenberg
Volpertshausen
Krofdorf-Gleiberg
Wißmar
Niederkleen
Vollnkirchen
Hochelheim
Launsbach
Odenhausen
Kleinrechtenbach
Reiskirchen
Vetzberg
Dutenhofen
Rodheim a.d. Bieber
Niederwetz
Hörnsheim
Lützellinden
Nauborn
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ