Bürgermeister und Rat der Stadt Rene freien mit Zustimmung der "ghilden und ghemeynheyt" für eine zum Nutzen der Stadt angelegte Summe Geldes dem Prior und Kreuzordenskonvent zu Bentlagen eine Stätte, Haus und Hof, in der Stadt, genannt "Kreyenribben hues", zwischen den Häusern Slynchannen und des Terminarius, und seine Einwohner von jedwedem Stadtdienst "an vorbodinghn an stakn, an waken und an graven und des wy van unser stat weghen nha gewonten anderer wybbolden guderen in unser stad belegen dar up setten ofte bringhen mochten", weiter von aller Schatzung, vorbehaltlich jedoch der landesherrlichen Rechte. Der Konvent darf darauf kein Kloster "tymmeren" oder darin geistliche "vergadderynghe" abhalten, es darf niemand "in wynninghe" gegeben, verkauft oder verpfändet werden, der Handwerk oder Handel - "veylinghe ... van beer, brode und anderer hokerye" - triebe. Darin wohnende weltliche Personen werden wegen Schulden wie andere Bürger vor das Stadtgericht gezogen. Das Stadtsiegel wird angehängt. ipso die Scolastice virginis

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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