Schuldverschreibung vom 10. Nivose des Jahres 11 der Republik. Leonard Beckmans, Kupferschläger und seine Ehefrau Anna Catharina Kupers, wohnhaft in Bracht, schulden den Handelsleuten Gebrüder Bircken in Krefeld eine Summe von 1191 Francs und 90 Centimes und stellen zur Sicherheit die dem Ehemann gehörenden Immobilien in Börholz, das Bilkerhaus mit Schoppen und Scheune, Baumgarten und Garten und ein daran grenzendes Stück Ackerland; verhandelt im Hause des Bürgermeisters Further zu Bracht, Zeugen Theodor Further und Matis in der Heggen, beide aus Bracht, Notar Herman Hoogen, Wankum; die Rückzahlung wird quittiert von "Gebr. Bircken", die das Geld von einem Leonard Hauser in Mülbracht erhalten haben am 11.02.1805
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Schuldverschreibung vom 10. Nivose des Jahres 11 der Republik. Leonard Beckmans, Kupferschläger und seine Ehefrau Anna Catharina Kupers, wohnhaft in Bracht, schulden den Handelsleuten Gebrüder Bircken in Krefeld eine Summe von 1191 Francs und 90 Centimes und stellen zur Sicherheit die dem Ehemann gehörenden Immobilien in Börholz, das Bilkerhaus mit Schoppen und Scheune, Baumgarten und Garten und ein daran grenzendes Stück Ackerland; verhandelt im Hause des Bürgermeisters Further zu Bracht, Zeugen Theodor Further und Matis in der Heggen, beide aus Bracht, Notar Herman Hoogen, Wankum; die Rückzahlung wird quittiert von "Gebr. Bircken", die das Geld von einem Leonard Hauser in Mülbracht erhalten haben am 11.02.1805
U 48
M 64 Familienarchiv Thönes/Wolters/Huypen Familienarchiv Thönes/Wolters/Huypen
Familienarchiv Thönes/Wolters/Huypen >> Obligationen, Hypotheken, Darlehen
31.12.1802 (11.02.1805)
2 Blatt (1 Doppelbogen)
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:59 MEZ