Grundrisse, Aufrisse und Profile des Augustenturms ("Thurm I") des Schlosses Lichtenstein
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 97 Nr. 6
26
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 97 Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart
Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart >> 3. Entwürfe, Pläne und Aufrisse zu einzelnen Bauten der Schlossanlage >> 3.2 Festungsanlage >> 3.2.3 Türme und Bastionen, Torhaus und -turm >> 3.2.3.1 Augustenturm ("Thurm I")
1856 und o. J.
Enthält:
Ein Blatt mit kolorierten Federzeichnungen, die den Grundriss, ein Querprofil und einen Aufriss des Augustenturms darstellen; Bleistiftskizzen und -zeichnungen: Grundrisse des Augustenturms und vereinzelt auch von Teilen der Festungsmauer (Eskarpe), Aufrisse und Profile des Augustenturms, Zeichnungen zur Gestaltung der Fassade des Turms (u. a. Aufrisse der Erkertürmchen am Augustenturm); z. T. Erläuterungen des Grafen Wilhelm zu den Zeichnungen und geplanten Bauten, teilweise Eintragungen der Maße, Berechnungen auf einigen Blättern, einzelne Blätter weisen beidseitig Zeichnungen und Berechnungen auf, Bleistiftskizzen auf dem Umschlag.
Ausführung: Bleistiftskizzen und -zeichnungen, kolorierte Federzeichnung
Entstehungsstufe: größtenteils Konzepte, einzelne Reinzeichnungen
Autor/Künstler: Die Zeichnungen sind größtenteils ohne Verfasserangaben. Sie wurden wahrscheinlich von Wilhelm Graf von Württemberg angefertigt. Auf einzelnen Blättern finden sich auch Erläuterungen und Paraphen des Wilhelm Graf von Württemberg, des späteren Wilhelm (I.) Herzog von Urach.
Originalmaßstab und moderner Maßstab: der Großteil der Blätter weist keine Maßstabsangaben auf, einzelne Blätter enthalten verschiedene Maßstabsangaben: "Maas-Stab 1 : 50 und 1 : 100", "2 Linien [sind] 1 Fuß", [ca. 1 : 50], [unter Zugrundelegung einer württembergischen Linie = 0,28649 cm und eines württembergischen Fußes bzw. Schuhs = 28,649 cm umgerechnet]; Linearmaßstäbe: [Maßstab von 30 württembergischen Fuß], 30 württembergische Fuß = 11,5 cm, [ca. 1 : 75]; [Maßstab von 50 württembergischen Fuß], 50 württembergische Fuß = 10,5 cm, [1 : 136], [jeweils unter Zugrundelegung eines württembergischen Fußes = 28,649 cm umgerechnet].
Verschiedene Formate: zwischen 15 x 17 cm und 49 x 65 cm
Literatur:
- Ottersbach, Christian: Befestigte Schlossbauten der Romantik. Magisterarbeit 1998. EDV-Ausdruck. Abbildungsband. Abb. 47.
- Ottersbach, Christian: Befestigte Schlossbauten im Deutschen Bund. Landesherrliche Repräsentation, adeliges Selbstverständnis und die Angst der Monarchen vor der Revolution 1815-1866. Petersberg 2007. V. a. S. 104-117. Abb. 118.
Bemerkungen:
Die Türme bzw. Bastionen der Festungsanlage auf Schloss Lichtenstein tragen jeweils die Namen der Töchter des Wilhelm Graf von Württemberg und der Theodolinde Gräfin von Württemberg (geb. Prinzessin von Leuchtenberg). Der auf dem Umschlag als "Turm I" bezeichnete Augustenturm wurde nach Auguste Eugenie Gräfin von Württemberg (verwitwete Gräfin von Enzenberg verheiratete Gräfin von Thun-Hohenstein) (1842-1916) benannt. Die Marien-Bastion (Turm II) führt den Namen der Marie Josephine Gräfin von Württemberg (1844-1864). Die Eugenien-Bastion (Turm III) erhielt ihren Namen nach Eugenie Gräfin von Württemberg (1848-1867). Für den Mathilden-Turm (Turm IV) fungierte Mathilde Fürstin von Urach Gräfin von Württemberg (verh. Donna Altieri Principessa di Oriolo e di Viano) (1854-1907) als Namensgeberin.
Ein Blatt mit kolorierten Federzeichnungen, die den Grundriss, ein Querprofil und einen Aufriss des Augustenturms darstellen; Bleistiftskizzen und -zeichnungen: Grundrisse des Augustenturms und vereinzelt auch von Teilen der Festungsmauer (Eskarpe), Aufrisse und Profile des Augustenturms, Zeichnungen zur Gestaltung der Fassade des Turms (u. a. Aufrisse der Erkertürmchen am Augustenturm); z. T. Erläuterungen des Grafen Wilhelm zu den Zeichnungen und geplanten Bauten, teilweise Eintragungen der Maße, Berechnungen auf einigen Blättern, einzelne Blätter weisen beidseitig Zeichnungen und Berechnungen auf, Bleistiftskizzen auf dem Umschlag.
Ausführung: Bleistiftskizzen und -zeichnungen, kolorierte Federzeichnung
Entstehungsstufe: größtenteils Konzepte, einzelne Reinzeichnungen
Autor/Künstler: Die Zeichnungen sind größtenteils ohne Verfasserangaben. Sie wurden wahrscheinlich von Wilhelm Graf von Württemberg angefertigt. Auf einzelnen Blättern finden sich auch Erläuterungen und Paraphen des Wilhelm Graf von Württemberg, des späteren Wilhelm (I.) Herzog von Urach.
Originalmaßstab und moderner Maßstab: der Großteil der Blätter weist keine Maßstabsangaben auf, einzelne Blätter enthalten verschiedene Maßstabsangaben: "Maas-Stab 1 : 50 und 1 : 100", "2 Linien [sind] 1 Fuß", [ca. 1 : 50], [unter Zugrundelegung einer württembergischen Linie = 0,28649 cm und eines württembergischen Fußes bzw. Schuhs = 28,649 cm umgerechnet]; Linearmaßstäbe: [Maßstab von 30 württembergischen Fuß], 30 württembergische Fuß = 11,5 cm, [ca. 1 : 75]; [Maßstab von 50 württembergischen Fuß], 50 württembergische Fuß = 10,5 cm, [1 : 136], [jeweils unter Zugrundelegung eines württembergischen Fußes = 28,649 cm umgerechnet].
Verschiedene Formate: zwischen 15 x 17 cm und 49 x 65 cm
Literatur:
- Ottersbach, Christian: Befestigte Schlossbauten der Romantik. Magisterarbeit 1998. EDV-Ausdruck. Abbildungsband. Abb. 47.
- Ottersbach, Christian: Befestigte Schlossbauten im Deutschen Bund. Landesherrliche Repräsentation, adeliges Selbstverständnis und die Angst der Monarchen vor der Revolution 1815-1866. Petersberg 2007. V. a. S. 104-117. Abb. 118.
Bemerkungen:
Die Türme bzw. Bastionen der Festungsanlage auf Schloss Lichtenstein tragen jeweils die Namen der Töchter des Wilhelm Graf von Württemberg und der Theodolinde Gräfin von Württemberg (geb. Prinzessin von Leuchtenberg). Der auf dem Umschlag als "Turm I" bezeichnete Augustenturm wurde nach Auguste Eugenie Gräfin von Württemberg (verwitwete Gräfin von Enzenberg verheiratete Gräfin von Thun-Hohenstein) (1842-1916) benannt. Die Marien-Bastion (Turm II) führt den Namen der Marie Josephine Gräfin von Württemberg (1844-1864). Die Eugenien-Bastion (Turm III) erhielt ihren Namen nach Eugenie Gräfin von Württemberg (1848-1867). Für den Mathilden-Turm (Turm IV) fungierte Mathilde Fürstin von Urach Gräfin von Württemberg (verh. Donna Altieri Principessa di Oriolo e di Viano) (1854-1907) als Namensgeberin.
siehe oben (Höhe x Breite); Trägerformat: siehe oben (Höhe x Breite)
Autor/Fotograf: siehe oben
Karten und Pläne
Schaden: teilweise verschmutzt, eingerissen
Originalmaßstab: siehe oben
Maßstab: siehe oben
Blattzahl: 23
Originalmaßstab: siehe oben
Maßstab: siehe oben
Blattzahl: 23
Lichtenstein RT; Schloss, Festungsanlage
Lichtenstein RT; Schloss, Festungsanlage, Augustenturm
Lichtenstein RT; Schloss, Festungsanlage, Eskarpe
Lichtenstein RT; Schloss, Festungsanlage, Türme
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Archiv der Herzöge von Urach (Tektonik)
- Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart (Bestand)
- 3. Entwürfe, Pläne und Aufrisse zu einzelnen Bauten der Schlossanlage (Gliederung)
- 3.2 Festungsanlage (Gliederung)
- 3.2.3 Türme und Bastionen, Torhaus und -turm (Gliederung)
- 3.2.3.1 Augustenturm ("Thurm I") (Gliederung)