Meister Ulrich der Gebütel zu Ulm, zu Gericht gesessen im Kapitelhaus der Barfüßer an Stelle des Stadtammans Leidolf im Streit der Vertreter der Frauen zu Söflingen, Bruder Heinrich, Kaplan zu Söflingen und Bruder Heinrich der Scriber, die mit ihrem Vorsprech Peter Strölin gegen den Komtur und die Brüder des Deutschen Haus wegen der Beeinträchtigung am Werd und Mad bei Gögglingen bei der Hirschhalden klagen, beurkundet, auf Bitten der Vertreter des Klosters, dass nach mehreren früheren Verhandlungen auf Grund der Kundschaften und Zeugenaussagen das Urteil zugunsten des Klosters Söflingen ergangen ist.
Vollständigen Titel anzeigen
Meister Ulrich der Gebütel zu Ulm, zu Gericht gesessen im Kapitelhaus der Barfüßer an Stelle des Stadtammans Leidolf im Streit der Vertreter der Frauen zu Söflingen, Bruder Heinrich, Kaplan zu Söflingen und Bruder Heinrich der Scriber, die mit ihrem Vorsprech Peter Strölin gegen den Komtur und die Brüder des Deutschen Haus wegen der Beeinträchtigung am Werd und Mad bei Gögglingen bei der Hirschhalden klagen, beurkundet, auf Bitten der Vertreter des Klosters, dass nach mehreren früheren Verhandlungen auf Grund der Kundschaften und Zeugenaussagen das Urteil zugunsten des Klosters Söflingen ergangen ist.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 U 298
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 Söflingen, Klarissenkloster
Söflingen, Klarissenkloster >> 1. Urkunden >> 1.4 1351-1400
1353 Juli 27 (an dem nehsten samstag nach sant Jacobs tag)
Urkunden
Siegler: Stadt Ulm
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Publiziertes Regest: UB Ulm 2 Nr. 414.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Publiziertes Regest: UB Ulm 2 Nr. 414.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:36 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland