Bohuslav Felix von Lobkowitz, Landvogt der Niederlausitz, bekundet, dass er den Vertrag zwischen der Stadt Luckau und der Bauernschaft des zur Stadt gehörigen Dorfes Cahnsdorf vom 19. September 1554 (= Rep. 8 Luckau U 405), nachdem er auf Beschwerde der Bauern "die streitige orter" in Gegenwart der Parteien selbst besichtigt hatte, erneuert und den im Vertrag enthaltenen Passus: "Wan die grenzirrungen mit den dorfschaften Alteno und Zakaw" (Zaako) usw. dahin genauer erklärt habe, "das die von Canstorf ire feldtgrentz mit dem gebrauch der hüttung und ackerbaw erstrecken mugen biß an die streichfhar und malhaufen, die sy selbst uns und diejenigen. so wir bey uns gehabt, geweist und gefuret haben", nämlich "die ander streichfhar etwa die von Lukaw jenseit dem alten Canstorfischen gefilde nach Alteno warts uff der Rawen Heide zu abzeihung der von Canstorf mithuttung haben streichen lassen, daran drey grosser steine liegen, neben welchen wir allein dieser vergleichung und sonst kheiner andern grentz halb drey mahlhaufen haben aufwerfen lassen, und hebet dieselbe streichfare an bey dem Terpter wege, da wir auch in maß und gestaldt, wie die gemelten drey, einen malhaufen schutten lassen, und endet sich an dem großen malhaufen, da deren von Weilmerstorf [Willmersdorf] grentz angehet, und von dannen ferner an der von Egstorf und Canstorf mahlhaufen. Was nu also zwischen derselben streichfhar und mahlhaufen und dan dem alten Canstorfischen gefilde und eckern gelegen, es sey itzt gepfluget ader ungepfluget, das sol hinfurt zu ewigen zeiten mit dem gebrauch und aller nutzung der huttung und agkerbawes bey dem dorf C. und desselben gefilden bleiben und zu derselben gelegenheit genossen und gebraucht werden". "Luka am freitag nach dem sontage Misericordias Domini nach unsers hern und heilands Christi geburt im funftzcehenhundert und siebenundfunftzigsten jare."