Rente mit 69 - Arbeiten bis zum Umfallen?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/022 R110045/203
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/022 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2011
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2011 >> Unterlagen
16. Juni 2011
Der Vorschlag der Wirtschaftsweisen sorgt für heftige Reaktionen: Sie sprechen sich dafür aus, dass man künftig bis 69 arbeitet. Die Sozialsysteme flögen sonst auseinander: Wo heute noch 3,2 Arbeitnehmer einen Rentner finanzieren, sind es 2030 sechs Rentner. Man müsse also den Menschen sagen, wohin die Reise gehe.
Zwar gilt dieser Vorschlag erst für die Zeit nach 2060, aber er sorgt schon jetzt für massiven Widerspruch: So lange könne niemand arbeiten, besonders nicht in körperlich anstrengenden Berufen, sagen die Gewerkschaften. Insofern sei das Ganze doch ein gewaltiges Rentenkürzungsprogramm. Denn: Wer vor dem offiziellen Renteneintrittsalter aufhört, muss mit großen Abschlägen bei der Rente rechnen. Diese Argumente wurden schon bei der "Rente mit 67" vorgebracht, die bis heute umstritten ist. Für die Wirtschaftsweisen ist eine weitere Reform des Rentensystems aber die wichtigste Stellschraube, um den Wohlstand auch künftig finanzierbar zu machen.
Zu Gast im Studio: Prof. Bert Rürup, Rentenpapst. Er lehnt die Rente mit 69 ab und wirbt für seine "Rente mit 67".
Zwar gilt dieser Vorschlag erst für die Zeit nach 2060, aber er sorgt schon jetzt für massiven Widerspruch: So lange könne niemand arbeiten, besonders nicht in körperlich anstrengenden Berufen, sagen die Gewerkschaften. Insofern sei das Ganze doch ein gewaltiges Rentenkürzungsprogramm. Denn: Wer vor dem offiziellen Renteneintrittsalter aufhört, muss mit großen Abschlägen bei der Rente rechnen. Diese Argumente wurden schon bei der "Rente mit 67" vorgebracht, die bis heute umstritten ist. Für die Wirtschaftsweisen ist eine weitere Reform des Rentensystems aber die wichtigste Stellschraube, um den Wohlstand auch künftig finanzierbar zu machen.
Zu Gast im Studio: Prof. Bert Rürup, Rentenpapst. Er lehnt die Rente mit 69 ab und wirbt für seine "Rente mit 67".
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Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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