A Rep. 014 Magistrat der Stadt Berlin, Deputation für das Verkehrswesen (Bestand)
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A Rep. 014
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 2 Magistrat der Stadt Berlin >> A 2.3 Magistrat der Stadt Berlin 1809-1945
(1816) 1895 - 1948
Vorwort: A Rep. 014 Magistrat der Stadt Berlin, Deputation für das Verkehrswesen/Verkehrsamt
1. Behördengeschichte
Durch den Gemeindebeschluss vom 18. April 1895 wurde eine gemischte Deputation für Verkehrswesen bzw. -angelegenheiten eingesetzt. Sie sollte die städtische Verwaltung auf dem Gebiet des öffentlichen Verkehrswesens bera-ten. Dabei wurden folgende Schwerpunkte gesetzt: Ausbau des Straßennetzes, die Umwandlung der bestehenden Pfer-deeisenbahn in eine elektrische Eisenbahn und die Schaffung der Hoch- und Untergrundbahnen. Damit verbunden waren Verhandlungen mit allen Beteiligten sowie Erfahrungsaustausche mit anderen Städten und Besichtigungen vor Ort.
Neben dieser gemischten Deputation bestand seit dem 8. Mai 1896 ein Kuratorium für das städtische Lösch- und Lade-wesen. Mit dem Gemeindebeschluss vom 13. November und 3. Dezember 1896 wurde die städtische Verkehrsdeputati-on zur Verwaltung und Beaufsichtigung aller den öffentlichen Verkehr von Personen und Gütern in der Stadt Berlin betreffenden Angelegenheiten gebildet. Sie war damit zuständig für die öffentlichen Verkehrsunternehmen (Omnibusli-nien, Straßeneisenbahnen, Hochbahnen, Dampfschiffslinien) sowie das Lösch- und Ladewesen.
Nach der Bildung von Groß-Berlin wurde durch den Gemeindebeschluss vom 13./25. November und 1. Dezember 1920 die Verkehrsdeputation eingesetzt und ihre Aufgaben in der Satzung vom 30. Juni 1921 festgelegt. Danach war sie für die Verwaltung der städtischen Verkehrsunternehmen (Straßen- und Schnellbahnen, Wasser- und Ladestraßen, Stadt-fuhrpark), den Bau von Straßenbahnen zuständig und wirkte bei dem Bau von Schnellbahnen und Hafenanlagen mit. Zudem gehörten der Fremdenverkehr und die Organisation des Messewesens sowie ab 1923 auch der Luftverkehr zu ihrem Aufgabenkreis. Als Geschäftsstelle der Deputation diente das Verkehrsamt. Die Verkehrsdeputation bildete aus ihren Mitgliedern drei Verwaltungsräte, und zwar einen für Straßen- und Schnellbahnen, einen für Häfen, Wasser- und Ladestraßen und einen für den Stadtfuhrpark. Am 1. Oktober 1923 wurde das Aufgabengebiet für die Häfen, Wasser- und Ladestraßen der Tiefbaudeputation übertragen, und kurz darauf wurde der Stadtfuhrpark der neu gebildeten Deputation für das Stadtreinigungs- und -fuhrwesen unterstellt.
1925 trat eine neue Verkehrssatzung für die Stadt Berlin in Kraft. Hiernach umfasste das Arbeitsgebiet der Verkehrs-verwaltung das gesamte Verkehrswesen, wobei das Verkehrsamt folgende Aufgaben zu erledigen hatte: Wahrnehmung der allgemeinen städtischen Verkehrsinteressen; Beaufsichtigung der städtischen Verkehrsunternehmen; Angelegenhei-ten der Gemeinde als Zustimmungsbehörde auf Grund der Gewerbeordnung sowie im Sinne des Kleinbahngesetzes im Einvernehmen mit der städtischen Tiefbaudeputation; Ausbau des Gesamtverkehrsnetzes aller Nahbahnen; Bearbeitung besonderer Verkehrsangelegenheiten (Personen-, Wasser- und Luft-, Fremden-, Droschken-, Auto- und Omnibusverkehr). Das Messewesen wurde im Dezernatswege von dem Aufgabengebiet der Deputation für das Verkehrswesen abgetrennt und ging später an die Deputation für Handel und Gewerbe. Zu den Aufgaben der Deputation für das Verkehrswesen gehörte u. a. die Bearbeitung "sonstiger" Verkehrsangelegenheiten, darunter fiel in erster Linie die Erledigung allgemeiner Verkehrsfragen der Straßenbahnen, Omnibusse, Schnellbahnen sowie der Stadt-, Ring- und Vorortbahn.
Das Verkehrsamt wurde durch die Verfügung des Oberbürgermeisters vom 24. Juni 1933 als selbständige Dienststelle aufgelöst und der Allgemeinen Hauptverwaltung als Abteilung V (Verkehrsdezernat) angegliedert. Die Aufgaben blie-ben im Wesentlichen bestehen. Zur Haupttiefbauverwaltung gingen lediglich die Verkehrszählungen und -beobachtungen über.
Die Akten wurden dem Stadtarchiv Berlin 1954 übergeben.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst 274 Akten (10,95 lfm) mit der Laufzeit 1816 - 1945. Er enthält Akten der Deputation für Ver-kehrswesen, Ausschüsse und des Verkehrsverbandes Groß-Berlin sowie Akten zur Geschäftsverteilung und Organisati-on. Zur Entwicklung des öffentlichen Fuhrwesens mit seiner Tarifgestaltung, den Personalangelegenheiten und der Ein-richtung elektrischer Straßen-, Untergrund- und Hochbahnlinien können zahlreiche Akten Auskunft geben. Im Laufe der technischen Entwicklung (durch Elektrifizierung und Maschinenbau) sind verschiedene Firmen im öffentlichen Nahverkehr entstanden. So sind hier Unterlagen der Neue Berliner Pferdeeisenbahn AG, der Neuen Omnibusgesellschaft, der Dampfstraßenbahn und der elektrischen Straßenbahnen überliefert. Umfangreiche Akten liegen zur Gründung der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) und der Flughafen GmbH, sowie zu den Regional- und S-Bahnen (wie Nord-Süd-Bahn, Niederbarnimer Eisenbahn, Osthavelländische Kreisbahn und die Industriebahnen) vor. Die Akten zum Rhein-Weser-Elbe-Kanal (Mittelland-Kanal) und Oder-Spree-Kanal (Ostseekanal) runden den Bestand ab.
Die Akten wurden im Rahmen der Retrokonversion mit der Software Augias-Archiv 8.1 verzeichnet und sind nun über die Findmittel Datenbank und Findbuch zugänglich.
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
3. Korrespondierende Bestände
LAB A Pr.Br.Rep. 057 Der Stadtpräsident der Reichshauptstadt Berlin
LAB A Rep. 001-02 Magistrat der Stadt Berlin, Generalbüro
LAB A Rep. 015 Magistrat der Stadt Berlin, Stadtbetriebsamt/Stadtwirtschaftsamt
LAB A Rep. 260 Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG)
4. Literatur
Allgemeines
Adler, L. : Großstädtisches Verkehrswesen , In: Fremdenverkehr ; (1929)
Aktenmaterial betreffend das Verhältnis der Stadtgemeinde Berlin zur Großen Berliner Straßenbahn, hrsg. von der Städtischen Verkehrsdeputation. - Berlin 1908.
Auszug aus den stenographischen Berichten der Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin vom 07. und 11.05.1908, betreffend die Begründung eines Verkehrsverbandes mit den Vororten. - Berlin 1908.
Bericht des Magistrats zu Berlin an den Oberpräsidenten auf die Ergänzungsanträge der Straßenbahngesellschaften; Mitgeteilt von der Städtischen Verkehrsdeputation zu Berlin. - Berlin 1908.
Das Verkehrswesen der Stadt Berlin und seine Vorgeschichte : vorläufiger Abdruck der ersten Abschnitte / P. Wittig [Vorw.]. - Berlin 1931.
Der Berliner Verkehr : im Jahre 1927-1929; Geschäftsberichte der Berliner Straßenbahn-Betriebs- GmbH, Gesellschaft für Elektrische Hoch- und Untergrundbahnen in Berlin (Hochbahngesellschaft), Allgemeine Berliner Omnibus-Actien-Gesellschaft, Berliner Nord-Südbahn-Aktiengesellschaft, Berliner Verkehrs-Aktiengesellschaft (BVG). - Berlin 1928-1929.
Die Berliner Verkehrsgesellschaft B.V.G. das größte städtische Unternehmen : ab 01.09.1933 der neue 10 Pfennigtarif . - Berlin 1933.
Satzung der Verkehrsdeputation : Genehmigt durch Gemeindebeschluss vom 30.06.1921. - Berlin 1921.
Wittig, Paul: Das Verkehrswesen von Groß-Berlin seit 1824; In: Hundert Jahre Architektenverein. - Berlin ohne Jahr.
BVG
50 Jahre BVG : ein Rückblick auf ein Stück Berliner Verkehrsgeschichte 1929 - 1979. - Berlin 1979.
Die Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) und ihre Einrichtungen. - Berlin 1938.
Wagner, Martin: Die Neugestaltung des Alexanderplatzes : ein Wettbewerb der BVG, In: Die Fahrt - Heft 1/1929.
Busverkehr
Reichardt, Hans D.: Berliner Omnibusse - vom Pferdebus zum Doppeldecker. - Berlin, 1976.
Straßenbahn
75 Jahre Straßenbahn zu Berlin : BVG 22. Juni 1940. - Berlin 1940.
Buchmann, Eduard: Die Entwicklung der Großen Berliner Straßenbahn und ihre Bedeutung für die Verkehrsentwick-lung Berlins. - Berlin, 1910.
Die Große Berliner Straßenbahn und ihre Nebenbahnen 1902-1911 - Denkschrift aus Anlass der 13. Vereinsversammlung des Vereins Deutscher Straßenbahn- und Kleinbahn-Verwaltungen. - Berlin 1911.
Einheitsvertrag zwischen dem Verbande Groß-Berlin und der Großen Berliner Straßenbahn sowie ihren Nebengesellschaften vom 28.05.1918. - Berlin 1918.
Hilkenbach, Sigurd; Kramer, Wolfgang: 125 Jahre Straßenbahnen in Berlin. - Berlin 1990.
Bahnen
Am 13. April 1897 wurde die Hochbahngesellschaft (Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen in Ber-lin) - von Siemens & Halske und der Deutschen Bank begründet. Zum 25jährigen Bestehen der Berliner Hochbahnge-sellschaft. - Berlin 1922.
Bau der städtischen Nord-Süd-Bahn in Berlin (U-Bahn), In: Wochenschrift des Architektenvereins zu Berlin, Heft 16. - Berlin 1921.
Braun, Michael: Die Berliner Nord-Süd-S-Bahn. - Berlin 1997.
Fahrplanbuch der Pferdeeisenbahnen mit Plan von Berlin 1896/1897, hrsg. von der Großen Berliner Pferde-Eisenbahn-Aktien-Gesellschaft. - Berlin 1896.
Opravil, Jürgen: Die Heidekrautbahn - eine Chronik: Geschichte der Reinickendorf-Liebenwalde-Groß Schönebecker-Eisenbahn, später Niederbarnimer Eisenbahn. - Berlin 1999.
Kanäle
Der Mittellandkanal, hrsg. vom Reichsverkehrsministerium. - Berlin 1938.
Schmidt, Wilhelm; Strangmann, Hans: Berlin und der Mittellandkanal, In: Schriftenreihe des Zentral-Vereins für deut-sche Binnenschifffahrt Berlin, Heft 37/1938. - Berlin 1938.
Berlin, im Februar 2012 Kerstin Bötticher
1. Behördengeschichte
Durch den Gemeindebeschluss vom 18. April 1895 wurde eine gemischte Deputation für Verkehrswesen bzw. -angelegenheiten eingesetzt. Sie sollte die städtische Verwaltung auf dem Gebiet des öffentlichen Verkehrswesens bera-ten. Dabei wurden folgende Schwerpunkte gesetzt: Ausbau des Straßennetzes, die Umwandlung der bestehenden Pfer-deeisenbahn in eine elektrische Eisenbahn und die Schaffung der Hoch- und Untergrundbahnen. Damit verbunden waren Verhandlungen mit allen Beteiligten sowie Erfahrungsaustausche mit anderen Städten und Besichtigungen vor Ort.
Neben dieser gemischten Deputation bestand seit dem 8. Mai 1896 ein Kuratorium für das städtische Lösch- und Lade-wesen. Mit dem Gemeindebeschluss vom 13. November und 3. Dezember 1896 wurde die städtische Verkehrsdeputati-on zur Verwaltung und Beaufsichtigung aller den öffentlichen Verkehr von Personen und Gütern in der Stadt Berlin betreffenden Angelegenheiten gebildet. Sie war damit zuständig für die öffentlichen Verkehrsunternehmen (Omnibusli-nien, Straßeneisenbahnen, Hochbahnen, Dampfschiffslinien) sowie das Lösch- und Ladewesen.
Nach der Bildung von Groß-Berlin wurde durch den Gemeindebeschluss vom 13./25. November und 1. Dezember 1920 die Verkehrsdeputation eingesetzt und ihre Aufgaben in der Satzung vom 30. Juni 1921 festgelegt. Danach war sie für die Verwaltung der städtischen Verkehrsunternehmen (Straßen- und Schnellbahnen, Wasser- und Ladestraßen, Stadt-fuhrpark), den Bau von Straßenbahnen zuständig und wirkte bei dem Bau von Schnellbahnen und Hafenanlagen mit. Zudem gehörten der Fremdenverkehr und die Organisation des Messewesens sowie ab 1923 auch der Luftverkehr zu ihrem Aufgabenkreis. Als Geschäftsstelle der Deputation diente das Verkehrsamt. Die Verkehrsdeputation bildete aus ihren Mitgliedern drei Verwaltungsräte, und zwar einen für Straßen- und Schnellbahnen, einen für Häfen, Wasser- und Ladestraßen und einen für den Stadtfuhrpark. Am 1. Oktober 1923 wurde das Aufgabengebiet für die Häfen, Wasser- und Ladestraßen der Tiefbaudeputation übertragen, und kurz darauf wurde der Stadtfuhrpark der neu gebildeten Deputation für das Stadtreinigungs- und -fuhrwesen unterstellt.
1925 trat eine neue Verkehrssatzung für die Stadt Berlin in Kraft. Hiernach umfasste das Arbeitsgebiet der Verkehrs-verwaltung das gesamte Verkehrswesen, wobei das Verkehrsamt folgende Aufgaben zu erledigen hatte: Wahrnehmung der allgemeinen städtischen Verkehrsinteressen; Beaufsichtigung der städtischen Verkehrsunternehmen; Angelegenhei-ten der Gemeinde als Zustimmungsbehörde auf Grund der Gewerbeordnung sowie im Sinne des Kleinbahngesetzes im Einvernehmen mit der städtischen Tiefbaudeputation; Ausbau des Gesamtverkehrsnetzes aller Nahbahnen; Bearbeitung besonderer Verkehrsangelegenheiten (Personen-, Wasser- und Luft-, Fremden-, Droschken-, Auto- und Omnibusverkehr). Das Messewesen wurde im Dezernatswege von dem Aufgabengebiet der Deputation für das Verkehrswesen abgetrennt und ging später an die Deputation für Handel und Gewerbe. Zu den Aufgaben der Deputation für das Verkehrswesen gehörte u. a. die Bearbeitung "sonstiger" Verkehrsangelegenheiten, darunter fiel in erster Linie die Erledigung allgemeiner Verkehrsfragen der Straßenbahnen, Omnibusse, Schnellbahnen sowie der Stadt-, Ring- und Vorortbahn.
Das Verkehrsamt wurde durch die Verfügung des Oberbürgermeisters vom 24. Juni 1933 als selbständige Dienststelle aufgelöst und der Allgemeinen Hauptverwaltung als Abteilung V (Verkehrsdezernat) angegliedert. Die Aufgaben blie-ben im Wesentlichen bestehen. Zur Haupttiefbauverwaltung gingen lediglich die Verkehrszählungen und -beobachtungen über.
Die Akten wurden dem Stadtarchiv Berlin 1954 übergeben.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst 274 Akten (10,95 lfm) mit der Laufzeit 1816 - 1945. Er enthält Akten der Deputation für Ver-kehrswesen, Ausschüsse und des Verkehrsverbandes Groß-Berlin sowie Akten zur Geschäftsverteilung und Organisati-on. Zur Entwicklung des öffentlichen Fuhrwesens mit seiner Tarifgestaltung, den Personalangelegenheiten und der Ein-richtung elektrischer Straßen-, Untergrund- und Hochbahnlinien können zahlreiche Akten Auskunft geben. Im Laufe der technischen Entwicklung (durch Elektrifizierung und Maschinenbau) sind verschiedene Firmen im öffentlichen Nahverkehr entstanden. So sind hier Unterlagen der Neue Berliner Pferdeeisenbahn AG, der Neuen Omnibusgesellschaft, der Dampfstraßenbahn und der elektrischen Straßenbahnen überliefert. Umfangreiche Akten liegen zur Gründung der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) und der Flughafen GmbH, sowie zu den Regional- und S-Bahnen (wie Nord-Süd-Bahn, Niederbarnimer Eisenbahn, Osthavelländische Kreisbahn und die Industriebahnen) vor. Die Akten zum Rhein-Weser-Elbe-Kanal (Mittelland-Kanal) und Oder-Spree-Kanal (Ostseekanal) runden den Bestand ab.
Die Akten wurden im Rahmen der Retrokonversion mit der Software Augias-Archiv 8.1 verzeichnet und sind nun über die Findmittel Datenbank und Findbuch zugänglich.
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
3. Korrespondierende Bestände
LAB A Pr.Br.Rep. 057 Der Stadtpräsident der Reichshauptstadt Berlin
LAB A Rep. 001-02 Magistrat der Stadt Berlin, Generalbüro
LAB A Rep. 015 Magistrat der Stadt Berlin, Stadtbetriebsamt/Stadtwirtschaftsamt
LAB A Rep. 260 Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG)
4. Literatur
Allgemeines
Adler, L. : Großstädtisches Verkehrswesen , In: Fremdenverkehr ; (1929)
Aktenmaterial betreffend das Verhältnis der Stadtgemeinde Berlin zur Großen Berliner Straßenbahn, hrsg. von der Städtischen Verkehrsdeputation. - Berlin 1908.
Auszug aus den stenographischen Berichten der Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin vom 07. und 11.05.1908, betreffend die Begründung eines Verkehrsverbandes mit den Vororten. - Berlin 1908.
Bericht des Magistrats zu Berlin an den Oberpräsidenten auf die Ergänzungsanträge der Straßenbahngesellschaften; Mitgeteilt von der Städtischen Verkehrsdeputation zu Berlin. - Berlin 1908.
Das Verkehrswesen der Stadt Berlin und seine Vorgeschichte : vorläufiger Abdruck der ersten Abschnitte / P. Wittig [Vorw.]. - Berlin 1931.
Der Berliner Verkehr : im Jahre 1927-1929; Geschäftsberichte der Berliner Straßenbahn-Betriebs- GmbH, Gesellschaft für Elektrische Hoch- und Untergrundbahnen in Berlin (Hochbahngesellschaft), Allgemeine Berliner Omnibus-Actien-Gesellschaft, Berliner Nord-Südbahn-Aktiengesellschaft, Berliner Verkehrs-Aktiengesellschaft (BVG). - Berlin 1928-1929.
Die Berliner Verkehrsgesellschaft B.V.G. das größte städtische Unternehmen : ab 01.09.1933 der neue 10 Pfennigtarif . - Berlin 1933.
Satzung der Verkehrsdeputation : Genehmigt durch Gemeindebeschluss vom 30.06.1921. - Berlin 1921.
Wittig, Paul: Das Verkehrswesen von Groß-Berlin seit 1824; In: Hundert Jahre Architektenverein. - Berlin ohne Jahr.
BVG
50 Jahre BVG : ein Rückblick auf ein Stück Berliner Verkehrsgeschichte 1929 - 1979. - Berlin 1979.
Die Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) und ihre Einrichtungen. - Berlin 1938.
Wagner, Martin: Die Neugestaltung des Alexanderplatzes : ein Wettbewerb der BVG, In: Die Fahrt - Heft 1/1929.
Busverkehr
Reichardt, Hans D.: Berliner Omnibusse - vom Pferdebus zum Doppeldecker. - Berlin, 1976.
Straßenbahn
75 Jahre Straßenbahn zu Berlin : BVG 22. Juni 1940. - Berlin 1940.
Buchmann, Eduard: Die Entwicklung der Großen Berliner Straßenbahn und ihre Bedeutung für die Verkehrsentwick-lung Berlins. - Berlin, 1910.
Die Große Berliner Straßenbahn und ihre Nebenbahnen 1902-1911 - Denkschrift aus Anlass der 13. Vereinsversammlung des Vereins Deutscher Straßenbahn- und Kleinbahn-Verwaltungen. - Berlin 1911.
Einheitsvertrag zwischen dem Verbande Groß-Berlin und der Großen Berliner Straßenbahn sowie ihren Nebengesellschaften vom 28.05.1918. - Berlin 1918.
Hilkenbach, Sigurd; Kramer, Wolfgang: 125 Jahre Straßenbahnen in Berlin. - Berlin 1990.
Bahnen
Am 13. April 1897 wurde die Hochbahngesellschaft (Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen in Ber-lin) - von Siemens & Halske und der Deutschen Bank begründet. Zum 25jährigen Bestehen der Berliner Hochbahnge-sellschaft. - Berlin 1922.
Bau der städtischen Nord-Süd-Bahn in Berlin (U-Bahn), In: Wochenschrift des Architektenvereins zu Berlin, Heft 16. - Berlin 1921.
Braun, Michael: Die Berliner Nord-Süd-S-Bahn. - Berlin 1997.
Fahrplanbuch der Pferdeeisenbahnen mit Plan von Berlin 1896/1897, hrsg. von der Großen Berliner Pferde-Eisenbahn-Aktien-Gesellschaft. - Berlin 1896.
Opravil, Jürgen: Die Heidekrautbahn - eine Chronik: Geschichte der Reinickendorf-Liebenwalde-Groß Schönebecker-Eisenbahn, später Niederbarnimer Eisenbahn. - Berlin 1999.
Kanäle
Der Mittellandkanal, hrsg. vom Reichsverkehrsministerium. - Berlin 1938.
Schmidt, Wilhelm; Strangmann, Hans: Berlin und der Mittellandkanal, In: Schriftenreihe des Zentral-Vereins für deut-sche Binnenschifffahrt Berlin, Heft 37/1938. - Berlin 1938.
Berlin, im Februar 2012 Kerstin Bötticher
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: LAB A Pr. Br. Rep. 057 Der Stadtpräsident der Reichshauptstadt Berlin
LAB A Rep. 001-02 Magistrat der Stadt Berlin, Generalbüro
LAB A Rep. 015 Magistrat der Stadt Berlin, Stadtbetriebsamt/Stadtwirtschaftsamt
LAB A Rep. 260 Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG)
LAB A Rep. 001-02 Magistrat der Stadt Berlin, Generalbüro
LAB A Rep. 015 Magistrat der Stadt Berlin, Stadtbetriebsamt/Stadtwirtschaftsamt
LAB A Rep. 260 Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG)
Zugangsbestimmungen: Einige Akten sind aufgrund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es gesonderter Zustimmung des Landesarchivs.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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22.08.2025, 11:21 AM CEST