Vor Vogt und Schöffen zu Körrenzig verschreiben Johann Dederich Freiherr von Hompesch und dessen Gemahlin Anna Louisa, geborene Freyin von Ketzger, der Odilia Freifrau von Virmundt zur Neersen, als geistlicher Mutter und dem Convent derselben zum heiligen Grabe zu Jülich für ein Darlehen von 1000 Reichsthaler Species eine Rente von jährlich 50 Reichsthalern, wofür sie zugleich 50 ¼ Morgen zum Haus Rürich gehöriger frei adlicher Länderei zu Unterpfand stellen, alles vorbehaltlich der Wiederlöse. So geben, Cörrentzigh, den 25. Jan. 1677.
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Vor Vogt und Schöffen zu Körrenzig verschreiben Johann Dederich Freiherr von Hompesch und dessen Gemahlin Anna Louisa, geborene Freyin von Ketzger, der Odilia Freifrau von Virmundt zur Neersen, als geistlicher Mutter und dem Convent derselben zum heiligen Grabe zu Jülich für ein Darlehen von 1000 Reichsthaler Species eine Rente von jährlich 50 Reichsthalern, wofür sie zugleich 50 ¼ Morgen zum Haus Rürich gehöriger frei adlicher Länderei zu Unterpfand stellen, alles vorbehaltlich der Wiederlöse. So geben, Cörrentzigh, den 25. Jan. 1677.
AA 0333, 4
Altsignatur: lfd. Nr. 4
AA 0333 Jülich, Sepulchrinerinnen, Urkunden
Jülich, Sepulchrinerinnen, Urkunden >> 1. Urkunden
1677 Juni 25
Vermerke: Material: Papier
Beglaubigungsart: Mit aufgedrückten Siegeln von Vogt, Schöffen, Gerichtsschreiber und der Unterschrift des Letzteren sowie der Verkäufer
Beglaubigungsart: Mit aufgedrückten Siegeln von Vogt, Schöffen, Gerichtsschreiber und der Unterschrift des Letzteren sowie der Verkäufer
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.3. J - L (Tektonik)
- 1.2.3.1. Jülich (Tektonik)
- 1.2.3.1.4. Sepulchrinerinnen (Tektonik)
- Jülich, Sepulchrinerinnen, Urkunden AA 0333 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)