Landschaft/Ritterschaft des Fürstentums Lüneburg: Sammlungen (Bestand)
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NLA HA, Dep. 37 S
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.5 Landschaften >> 2.5.3 Akten
1433-1942
Bestandsgeschichte: I. Zur Geschichte der Land- und Ritterschaft des Fürstentums Lüneburg
II. Bestandsgeschichte
In der Abteilung S (Sammlungen) des Bestandes Dep. 37 ist dasjenige Material des land- und ritterschaftlichen Archivs zusammengefasst, das nicht aus der Tätigkeit der geschäftsführenden Gremien - Präsident, Ausschuss, Syndikus, Sekretariat - erwachsen, sondern durch Ankauf oder Schenkung an die Land- und Ritterschaft gelangt ist. Die Umstände des Erwerbs lassen sich im einzelnen nicht mehr feststellen. Von den Manuskripten und historischen Ausarbeitungen stammt ein großer Teil, wie die Besitzvermerke zeigen, aus der Hinterlassenschaft der Syndiken Christoph Lorenz Bilderbeck (1682-1740), Andreas Ludolph Jacobi (1746-1825) und Friedrich Vogell (gest. 1853). Alle drei waren historisch sehr interessiert und sind auch selbst als Verfasser geschichtlicher Werke hervorgetreten.
Unter den Nachlässen, die dem ritterschaftlichen Archiv übereignet wurden, steht der des Landschaftsdirektors Wilhelm von Hodenberg (1786-1861) von Umfang und Bedeutung her an vorderster Stelle. Bei seinen Vorarbeiten zur Edition der mittelalterlichen Urkunden des Königreichs Hannover ließ Hodenberg Regesten und Abschriften aus Archivalien anfertigen, die heute zum Teil nicht mehr vorhanden sind. Sein Nachlass, von dem sich Teile auch im Bestand Dep. 30 (von Hodenberg) des Hauptstaatsarchivs Hannover befinden, stellt deshalb eine wertvolle, in manchen Fällen die einzige Ersatzüberlieferung dar.
In den - allerdings wenig umfangreichen - Nachlässen von Hermann von Hodenberg, von Ernst von der Decken-Pretens und von Alexander von Münchhausen findet sich einiges Material zur Geschichte der welfischen Bewegung nach 1866.
Der um 1750 gegründete "Ältere Club", der bis 1898 bestand, war eine Vereinigung der Adligen und der höheren Beamten und Offiziere in der Stadt Celle. Seine Akten erlauben
Bestandsgeschichte: Einblicke in das gesellschaftliche Verhalten und die geistigen Interessen der sozial führenden Schicht in der ehemaligen Residenzstadt.
Der Bestand ist im Rahmen der Benutzungsbestimmungen des Hauptstaatsarchivs Hannover frei benutzbar.
Hannover, den 19. Januar 1984
gez. Dr. Dieter Brosius
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Dezember
Bestandsgeschichte: 2013
II. Bestandsgeschichte
In der Abteilung S (Sammlungen) des Bestandes Dep. 37 ist dasjenige Material des land- und ritterschaftlichen Archivs zusammengefasst, das nicht aus der Tätigkeit der geschäftsführenden Gremien - Präsident, Ausschuss, Syndikus, Sekretariat - erwachsen, sondern durch Ankauf oder Schenkung an die Land- und Ritterschaft gelangt ist. Die Umstände des Erwerbs lassen sich im einzelnen nicht mehr feststellen. Von den Manuskripten und historischen Ausarbeitungen stammt ein großer Teil, wie die Besitzvermerke zeigen, aus der Hinterlassenschaft der Syndiken Christoph Lorenz Bilderbeck (1682-1740), Andreas Ludolph Jacobi (1746-1825) und Friedrich Vogell (gest. 1853). Alle drei waren historisch sehr interessiert und sind auch selbst als Verfasser geschichtlicher Werke hervorgetreten.
Unter den Nachlässen, die dem ritterschaftlichen Archiv übereignet wurden, steht der des Landschaftsdirektors Wilhelm von Hodenberg (1786-1861) von Umfang und Bedeutung her an vorderster Stelle. Bei seinen Vorarbeiten zur Edition der mittelalterlichen Urkunden des Königreichs Hannover ließ Hodenberg Regesten und Abschriften aus Archivalien anfertigen, die heute zum Teil nicht mehr vorhanden sind. Sein Nachlass, von dem sich Teile auch im Bestand Dep. 30 (von Hodenberg) des Hauptstaatsarchivs Hannover befinden, stellt deshalb eine wertvolle, in manchen Fällen die einzige Ersatzüberlieferung dar.
In den - allerdings wenig umfangreichen - Nachlässen von Hermann von Hodenberg, von Ernst von der Decken-Pretens und von Alexander von Münchhausen findet sich einiges Material zur Geschichte der welfischen Bewegung nach 1866.
Der um 1750 gegründete "Ältere Club", der bis 1898 bestand, war eine Vereinigung der Adligen und der höheren Beamten und Offiziere in der Stadt Celle. Seine Akten erlauben
Bestandsgeschichte: Einblicke in das gesellschaftliche Verhalten und die geistigen Interessen der sozial führenden Schicht in der ehemaligen Residenzstadt.
Der Bestand ist im Rahmen der Benutzungsbestimmungen des Hauptstaatsarchivs Hannover frei benutzbar.
Hannover, den 19. Januar 1984
gez. Dr. Dieter Brosius
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Dezember
Bestandsgeschichte: 2013
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ