Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Religionsbeschwerden in den Kirchspielen Irmgarteichen, Netphen, Rödgen und Wilnsdorf
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.22. Collectivacten
1644-1677
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Suppliken, Gravamina und Memoriale der Gemeinden Irmgarteichen, Netphen, Rödgen und Wilnsdorf wegen Störung der freien Religionsausübung sowie diverser Störungen von Untertanen in Kirchenangelegenheiten; Korrespondenzen der Grafen und Fürsten zu Nassau-Siegen und Nassau-Hadamar in Religionsangelegenheiten; Religionspolitische Ausarbeitung des Pastors Wilhelm Amel zu Netphen; Spezifikation der katholischen Untertanen im Amt Netphen (1650); Gravamina wegen der Restitution der vier Kirchspiele Irmgarteichen, Rödgen, Netphen und Wilnsdorf (1654); Verzeichnis der reformierten Untertanen der Kirchspiele Rödgen und Wilnsdorf (ca. 1650); Verzeichnis der katholischen und evangelischen Untertanen des Kirchspiels Netphen (1650); Reskripte der Fürstinnen und Fürsten zu Nassau-Siegen und Nassau-Hadamar wegen eingereichter Suppliken reformierter Untertanen. Korrespondenten u.a.: Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen, Johann Ludwig Graf zu Nassau-Hadamar, Dr. Johann Irlen (Siegen), Anthon Jung, Pastor Johann Friedrich Herbst, Johann Jacob Pömer (Nürnberg), Kämmerer Wolf Hartmut Dalberg (Worms), Johann Jacob Oppenheimer, Johann Heinrich Glandorf, Johann Christoph Knüttel, Johann Friedrich von Bicken, Johann Wolff von Selbach, Johannes Schmidt (Hilchenbach), Rentmeister Johann Becker (Siegen), Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen, Moritz Heinrich Fürst zu Nassau-Hadamar, Pastor Johann Axius (Netphen), Notar Justus Streithovius, Pastor Friedrich Heil (Wilnsdorf und Rödgen), Sebastian Walrab, Sekretär Heinrich von Hatzfeld genannt Cambus, Georg Friedrich Graf zu Nassau-Siegen, Johann Schweitzer, Sekretär Johann Wittwach.
262 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.