Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz, auch für seinen Sohn Philipp und beider Erben, schenkt seiner Dienerin Klara Tott die Hälfte eines Stalls, der zu ihrem ehemaligen Haus bei der alten Heidelberger Kanzlei neben dem Hofe des Stifts Speyer gehört. Dieses Haus hatte der Aussteller zuvor an Klara Tott geschenkt, die das Haus verkauft, sich dabei aber eine Hälfte am genannten Stall vorbehalten hat. In der anderen Hälfte, die der Aussteller an sich gebracht hat, befand sich einige Zeit lang die Münze (montz). Der Aussteller übereignet Klara und ihren Erben seine Hälfte, die damit den ganzen Stall ohne Eintrag als Eigengut nutzen und innehaben sollen. Der Stall ist von Bede, Steuer und weiteren Beschwerungen und Diensten befreit.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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