Vor dem Notar Johann Wilhelm Heyckhaus vergleichen sich die Brüder Wolfgang Friedrich Eberhard und Karl Christoph von Helmstatt und die Untertanen zu Berwangen zur Beendigung eines Prozesses vor dem Reichskammergericht über die Schäferei zu Berwangen und gen. andere Streitpunkte. Die Herrschaft verzichtet auf die Schäferei und übernimmt die ritterschaftlichen Umlagen für das Dorf. Das Dorf trägt Einquartierungen und erkennt die hohe und niedere Gerichtsbarkeit der Herrschaft an. Geregelt werden u.a. auch die Wald-, Weide- und Fronverhältnisse. Beistand der Gemeinde: Reinhard von Süchtelen, Jörg Heinrich Gebhard, Schultheiß zu Richen. Zeugen: Philipp Friedrich von Gemmingen, Friedrich Jakob von Gemmingen. Siegler und Unterschrift: Herrschaft, Beistand, Johann Geiger, Schultheiß zu Berwangen, Notar und Zeugen. Unterschrift: Untertanen
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Vor dem Notar Johann Wilhelm Heyckhaus vergleichen sich die Brüder Wolfgang Friedrich Eberhard und Karl Christoph von Helmstatt und die Untertanen zu Berwangen zur Beendigung eines Prozesses vor dem Reichskammergericht über die Schäferei zu Berwangen und gen. andere Streitpunkte. Die Herrschaft verzichtet auf die Schäferei und übernimmt die ritterschaftlichen Umlagen für das Dorf. Das Dorf trägt Einquartierungen und erkennt die hohe und niedere Gerichtsbarkeit der Herrschaft an. Geregelt werden u.a. auch die Wald-, Weide- und Fronverhältnisse. Beistand der Gemeinde: Reinhard von Süchtelen, Jörg Heinrich Gebhard, Schultheiß zu Richen. Zeugen: Philipp Friedrich von Gemmingen, Friedrich Jakob von Gemmingen. Siegler und Unterschrift: Herrschaft, Beistand, Johann Geiger, Schultheiß zu Berwangen, Notar und Zeugen. Unterschrift: Untertanen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 1008
2/5/8/9
Lit. U Nr. 110
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1740-1759
1744 (1744 April 27/28 Berwangen)
Urkunden
1) Ausf. Pap. Libell 22 Bl., 8 S. aufgedr. - Rv. Beiliegend Quittung der Kraichgauer Reichsritterschaft über die Aushändigung eines Urkundenexemplars für das ritterschaftliche Archiv vom 29.4.1744, Pap. 2 Bl., S. aufgedr. 2) Abschr. 18. Jh. von 1), 19 Bl. [3) Abschr., LHAK 54 H 1376 o]; LHAK 54 H 1376 o: Extraditionsvermerk nach Karlsruhe, Verbleib noch nicht nachgewiesen
Gebhard; Jörg Heinrich, Schultheiß zu Richen
Geiger; Johann, Schultheiß zu Berwangen
Gemmingen, von; Friedrich Jakob
Gemmingen, von; Philipp Friedrich
Helmstatt, von; Karl Christoph
Helmstatt, von; Wolfgang Friedrich Eberhard
Heyckhaus, Johann Wilhelm, Notar
Kraichgau; Ritterkanton; Direktorium
Speyer, Reichskammergericht
Süchtelen, von; Reinhard
Berwangen, Kirchardt HN
Richen, Eppingen HN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:05 MESZ
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