D 30 - Nachlass Christian Römer (1854-1920) (Bestand)
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D 30
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> D - Private Nachlässe und Sammlungen
1876-1920
Einleitung: Biografische Notiz
Christian Friedrich Römer, Sohn des Diakons Carl Ludwig August Günther Römer (Verfasser der "Kirchlichen Geschichte Württembergs") wurde am 3. August 1854 in Sindelfingen geboren und starb am 25. Februar 1920 als Prediger der Stiftskirche und Prälat in Stuttgart (s. a. A 27/2652 und Sigel 170,18).
Römer durchlief mit dem Besuch der Seminare Schöntal und Urach und dem Tübinger Stift die übliche theologische Ausbildung Württembergs. Nach dem 1. Examen im März 1877 diente er als Freiwilliger im Grenadierregiment Königin Olga in Stuttgart, noch voller Zweifel, ob er in den Kirchendienst eintreten sollte.
Ab April 1878 wirkte er als Vikar in Gschwend, dann als Repetent in Urach und Tübingen. Nach dem 2. Examen und einer wissenschaftlichen Reise erfolgte die erste Anstellung als Pfarrer in Buttenhausen, doch schon bald wechselte er als Sekretär zur Basler Mission. Römer kehrte 1891 in den württembergischen Kirchendienst zurück, zunächst als Pfarrer nach Tübingen, später als Dekan in Nagold bzw. in Tübingen. Als Prediger der Stiftskirche wurde er 1908 nach Stuttgart gerufen und 1912 zum Prälaten ernannt.
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Bestandsgeschichte
Der Nachlass gelangte 1983 in das Landeskirchliche Archiv Stuttgart, wurde 1986 von Barbara Springer verzeichnet und bildet hier den Bestand D 30.
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Zum Inhalt
Der Nachlass besteht aus Predigten, Briefen an den langjährigen Freund Paul Fischer, Professor am Seminar Blaubeuren (s. a. F 64 und Sigel 80,9), und einigen Beiträgen zum Evangelischen Sonntags- bzw. Kirchenblatt Württembergs. Die Predigten liegen überwiegend als handschriftliche Manuskripte vor, einige maschinenschriftlich bzw. gedruckt (s. a. Bibliothek und Sammelstelle).
Römers Enkel, Dr. Eberhard Bechstein, überreichte auch 2 Bände fotokopierter Predigten seines Großvaters als Geschenk an Pfarrer Eißler von der Stuttgarter Stiftskirche.
Mit Paul Fischer war Römer von der Tübinger Studienzeit her eng befreundet. Diese Freundschaft wurde vor allem nach Römers Basler Zeit durch gegensätzliche theologische Auffassungen geprägt. Das dokumentieren auch die vorliegenden Briefe, die teilweise stenografische Notizen von Fischers Hand tragen.
Mit dem Nachlass gelangte auch ein handschriftlicher Entwurf zur "Kirchlichen Geschichte Württembergs" von Carl Römer (1810 - 1856), dem Diakon aus Sindelfingen, an das Archiv. Dieses Manuskript wurde in den Handschriftenbereich unter HS 66 eingegliedert.
Einleitung: Christian Friedrich Römer, Sohn des Diakons Carl Ludwig August Günther Römer (Verfasser der "Kirchlichen Geschichte Württembergs") wurde am 3. August 1854 in Sindelfingen geboren und starb am 25. Februar 1920 als Prediger der Stiftskirche und Prälat in Stuttgart (s. a. A 27/2652 und Sigel 170,18).
Römer durchlief mit dem Besuch der Seminare Schöntal und Urach und dem Tübinger Stift die übliche theologische Ausbildung Württembergs. Nach dem 1. Examen im März 1877 diente er als Freiwilliger im Grenadierregiment Königin Olga in Stuttgart, noch voller Zweifel, ob er in den Kirchendienst eintreten sollte.
Ab April 1878 wirkte er als Vikar in Gschwend, dann als Repetent in Urach und Tübingen. Nach dem 2. Examen und einer wissenschaftlichen Reise erfolgte die erste Anstellung als Pfarrer in Buttenhausen, doch schon bald wechselte er als Sekretär zur Basler Mission. Römer kehrte 1891 in den württembergischen Kirchendienst zurück, zunächst als Pfarrer nach Tübingen, später als Dekan in Nagold bzw. in Tübingen. Als Prediger der Stiftskirche wurde er 1908 nach Stuttgart gerufen und 1912 zum Prälaten ernannt.
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Der Nachlass gelangte 1983 in das Landeskirchliche Archiv Stuttgart, wurde 1986 von Barbara Springer verzeichnet und bildet hier den Bestand D 30.
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Der Nachlass besteht aus Predigten, Briefen an den langjährigen Freund Paul Fischer, Professor am Seminar Blaubeuren (s. a. F 64 und Sigel 80,9), und einigen Beiträgen zum Evangelischen Sonntags- bzw. Kirchenblatt Württembergs. Die Predigten liegen überwiegend als handschriftliche Manuskripte vor, einige maschinenschriftlich bzw. gedruckt (s. a. Bibliothek und Sammelstelle).
Römers Enkel, Dr. Eberhard Bechstein, überreichte auch 2 Bände fotokopierter Predigten seines Großvaters als Geschenk an Pfarrer Eißler von der Stuttgarter Stiftskirche.
Mit Paul Fischer war Römer von der Tübinger Studienzeit her eng befreundet. Diese Freundschaft wurde vor allem nach Römers Basler Zeit durch gegensätzliche theologische Auffassungen geprägt. Das dokumentieren auch die vorliegenden Briefe, die teilweise stenografische Notizen von Fischers Hand tragen.
Mit dem Nachlass gelangte auch ein handschriftlicher Entwurf zur "Kirchlichen Geschichte Württembergs" von Carl Römer (1810 - 1856), dem Diakon aus Sindelfingen, an das Archiv. Dieses Manuskript wurde in den Handschriftenbereich unter HS 66 eingegliedert.
Christian Friedrich Römer, Sohn des Diakons Carl Ludwig August Günther Römer (Verfasser der "Kirchlichen Geschichte Württembergs") wurde am 3. August 1854 in Sindelfingen geboren und starb am 25. Februar 1920 als Prediger der Stiftskirche und Prälat in Stuttgart (s. a. A 27/2652 und Sigel 170,18).
Römer durchlief mit dem Besuch der Seminare Schöntal und Urach und dem Tübinger Stift die übliche theologische Ausbildung Württembergs. Nach dem 1. Examen im März 1877 diente er als Freiwilliger im Grenadierregiment Königin Olga in Stuttgart, noch voller Zweifel, ob er in den Kirchendienst eintreten sollte.
Ab April 1878 wirkte er als Vikar in Gschwend, dann als Repetent in Urach und Tübingen. Nach dem 2. Examen und einer wissenschaftlichen Reise erfolgte die erste Anstellung als Pfarrer in Buttenhausen, doch schon bald wechselte er als Sekretär zur Basler Mission. Römer kehrte 1891 in den württembergischen Kirchendienst zurück, zunächst als Pfarrer nach Tübingen, später als Dekan in Nagold bzw. in Tübingen. Als Prediger der Stiftskirche wurde er 1908 nach Stuttgart gerufen und 1912 zum Prälaten ernannt.
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Bestandsgeschichte
Der Nachlass gelangte 1983 in das Landeskirchliche Archiv Stuttgart, wurde 1986 von Barbara Springer verzeichnet und bildet hier den Bestand D 30.
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Zum Inhalt
Der Nachlass besteht aus Predigten, Briefen an den langjährigen Freund Paul Fischer, Professor am Seminar Blaubeuren (s. a. F 64 und Sigel 80,9), und einigen Beiträgen zum Evangelischen Sonntags- bzw. Kirchenblatt Württembergs. Die Predigten liegen überwiegend als handschriftliche Manuskripte vor, einige maschinenschriftlich bzw. gedruckt (s. a. Bibliothek und Sammelstelle).
Römers Enkel, Dr. Eberhard Bechstein, überreichte auch 2 Bände fotokopierter Predigten seines Großvaters als Geschenk an Pfarrer Eißler von der Stuttgarter Stiftskirche.
Mit Paul Fischer war Römer von der Tübinger Studienzeit her eng befreundet. Diese Freundschaft wurde vor allem nach Römers Basler Zeit durch gegensätzliche theologische Auffassungen geprägt. Das dokumentieren auch die vorliegenden Briefe, die teilweise stenografische Notizen von Fischers Hand tragen.
Mit dem Nachlass gelangte auch ein handschriftlicher Entwurf zur "Kirchlichen Geschichte Württembergs" von Carl Römer (1810 - 1856), dem Diakon aus Sindelfingen, an das Archiv. Dieses Manuskript wurde in den Handschriftenbereich unter HS 66 eingegliedert.
Einleitung: Christian Friedrich Römer, Sohn des Diakons Carl Ludwig August Günther Römer (Verfasser der "Kirchlichen Geschichte Württembergs") wurde am 3. August 1854 in Sindelfingen geboren und starb am 25. Februar 1920 als Prediger der Stiftskirche und Prälat in Stuttgart (s. a. A 27/2652 und Sigel 170,18).
Römer durchlief mit dem Besuch der Seminare Schöntal und Urach und dem Tübinger Stift die übliche theologische Ausbildung Württembergs. Nach dem 1. Examen im März 1877 diente er als Freiwilliger im Grenadierregiment Königin Olga in Stuttgart, noch voller Zweifel, ob er in den Kirchendienst eintreten sollte.
Ab April 1878 wirkte er als Vikar in Gschwend, dann als Repetent in Urach und Tübingen. Nach dem 2. Examen und einer wissenschaftlichen Reise erfolgte die erste Anstellung als Pfarrer in Buttenhausen, doch schon bald wechselte er als Sekretär zur Basler Mission. Römer kehrte 1891 in den württembergischen Kirchendienst zurück, zunächst als Pfarrer nach Tübingen, später als Dekan in Nagold bzw. in Tübingen. Als Prediger der Stiftskirche wurde er 1908 nach Stuttgart gerufen und 1912 zum Prälaten ernannt.
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Der Nachlass gelangte 1983 in das Landeskirchliche Archiv Stuttgart, wurde 1986 von Barbara Springer verzeichnet und bildet hier den Bestand D 30.
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Der Nachlass besteht aus Predigten, Briefen an den langjährigen Freund Paul Fischer, Professor am Seminar Blaubeuren (s. a. F 64 und Sigel 80,9), und einigen Beiträgen zum Evangelischen Sonntags- bzw. Kirchenblatt Württembergs. Die Predigten liegen überwiegend als handschriftliche Manuskripte vor, einige maschinenschriftlich bzw. gedruckt (s. a. Bibliothek und Sammelstelle).
Römers Enkel, Dr. Eberhard Bechstein, überreichte auch 2 Bände fotokopierter Predigten seines Großvaters als Geschenk an Pfarrer Eißler von der Stuttgarter Stiftskirche.
Mit Paul Fischer war Römer von der Tübinger Studienzeit her eng befreundet. Diese Freundschaft wurde vor allem nach Römers Basler Zeit durch gegensätzliche theologische Auffassungen geprägt. Das dokumentieren auch die vorliegenden Briefe, die teilweise stenografische Notizen von Fischers Hand tragen.
Mit dem Nachlass gelangte auch ein handschriftlicher Entwurf zur "Kirchlichen Geschichte Württembergs" von Carl Römer (1810 - 1856), dem Diakon aus Sindelfingen, an das Archiv. Dieses Manuskript wurde in den Handschriftenbereich unter HS 66 eingegliedert.
0,3 lfd. m
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
11.08.2025, 11:05 AM CEST