Külsheim
Vollständigen Titel anzeigen
Tektonik
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Kreisarchiv Main-Tauber-Kreis >> Stadt- und Gemeindearchive, kommunale Schulen
Überlieferungsgeschichte
Mit Vertrag vom November 1991 vereinbarte der Landkreis mit der Stadt Külsheim die Betreuung der zur Stadt Külsheim gehörigen Archive durch das Kreisarchiv und deren Verwahrung in Bronnbach. In mehreren Transporten und Ablieferungen wurden die Unterlagen in den Jahren 1992 bis 1997 nach Bronnbach verbracht. Ein großer Teil der Archive war bereits durch Julius Friedrich Kastner, den vom Generallandesarchiv Karlsruhe bestellten Oberpfleger für die Gemeindearchive im Landkreis Tauberbischofsheim, geordnet und verzeichnet worden. Erste Arbeiten am Stadtarchiv Külsheim erfolgten bereits 1955, 1973 wurden die in der Zwischenzeit angefallenen Unterlagen verzeichnet. Das Gemeindearchiv Eiersheim wurde 1968 unter der Aufsicht des Oberpflegers Kastner durch Bernd-Jürgen Fütterer verzeichnet. Kastner und sein Team bearbeiteten 1973 das Gemeindearchiv Hundheim und im Jahr 1977 die Gemeindearchive Steinbach, Steinfurt und Uissigheim. Die zum Zeitpunkt der Übernahme ins Kreisarchiv noch unverzeichneten Archivalien wurden vom Kreisarchiv bearbeitet.
Inhalt und Bewertung
Die Überlieferung der Gemeindearchive reicht bis ins Jahr 1000 zurück. Bei den ältesten Unterlagen handelt es sich allerdings um Fragmente meist liturgischer Texte, die als Makulatur zum Einbinden von Büchern genutzt und später wieder abgelöst wurden. Die eigentlichen gemeindlichen Quellen beginnen im 16. Jahrhundert zumeist mit einzelnen Amtsbüchern und Urkunden, dichter wird die Überlieferung dann im 19. Jahrhundert. In allen Gemeindearchiven findet sich die Einteilung nach Urkunden, Akten, Bänden, Rechnungen und Karten, die auch für die Verzeichnungsnachträge übernommen wurde.
Mit Vertrag vom November 1991 vereinbarte der Landkreis mit der Stadt Külsheim die Betreuung der zur Stadt Külsheim gehörigen Archive durch das Kreisarchiv und deren Verwahrung in Bronnbach. In mehreren Transporten und Ablieferungen wurden die Unterlagen in den Jahren 1992 bis 1997 nach Bronnbach verbracht. Ein großer Teil der Archive war bereits durch Julius Friedrich Kastner, den vom Generallandesarchiv Karlsruhe bestellten Oberpfleger für die Gemeindearchive im Landkreis Tauberbischofsheim, geordnet und verzeichnet worden. Erste Arbeiten am Stadtarchiv Külsheim erfolgten bereits 1955, 1973 wurden die in der Zwischenzeit angefallenen Unterlagen verzeichnet. Das Gemeindearchiv Eiersheim wurde 1968 unter der Aufsicht des Oberpflegers Kastner durch Bernd-Jürgen Fütterer verzeichnet. Kastner und sein Team bearbeiteten 1973 das Gemeindearchiv Hundheim und im Jahr 1977 die Gemeindearchive Steinbach, Steinfurt und Uissigheim. Die zum Zeitpunkt der Übernahme ins Kreisarchiv noch unverzeichneten Archivalien wurden vom Kreisarchiv bearbeitet.
Inhalt und Bewertung
Die Überlieferung der Gemeindearchive reicht bis ins Jahr 1000 zurück. Bei den ältesten Unterlagen handelt es sich allerdings um Fragmente meist liturgischer Texte, die als Makulatur zum Einbinden von Büchern genutzt und später wieder abgelöst wurden. Die eigentlichen gemeindlichen Quellen beginnen im 16. Jahrhundert zumeist mit einzelnen Amtsbüchern und Urkunden, dichter wird die Überlieferung dann im 19. Jahrhundert. In allen Gemeindearchiven findet sich die Einteilung nach Urkunden, Akten, Bänden, Rechnungen und Karten, die auch für die Verzeichnungsnachträge übernommen wurde.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ