Johannes Ymessen, Vizearchidiakon des Lemgoer Stuhls, beurkundet vor Notar und Zeugen, daß Johann Dekenig, Rektor der Parochialkirche in Lemgo, Johann van dem Velde und Johann Pape, Bürger in Lemgo, Paderborner Diözese, als Prokuratoren des Johann Swalenberch, Rektors des Altars St. Marien in der Marienkirche auf der Neustadt in Lemgo, durch den Notar Magister Lambert Spunder eine Urkunde haben aufsetzen lassen, wonach sie freiwillig und mit Zustimmung der Priorin Margarete, der Subpriorin Hillegund und des Schwesternkonvents verkauft haben zwei Häuser, die zu dem Altar gehören, benachbart einem Hause, in dem Hartmann Stadenhusen, Rektor des Altars Allerheiligen in derselben Parochialkirche wohnt, gelegen in der Klosterstraße. Diese verkauften Häuser hat einmal Hermann Strozeel, Vorgänger in dem Altar, bewohnt und an Hartmann und seine Nachfolger gegen eine jährliche Rente von vier rheinischen Gulden und zwei Mark Lemgoer Pfennige für den Altar St. Marien verkauft. Der Käufer Hartmann hat dem Kloster einen Brief über vier Gulden Rente für 50 Gulden übergeben und verspricht ihm für die beiden Mark Bielefelder Pfennige sich abzufinden. Acta sunt hec Lemego in choro monasterii conventus predicti sub anno domini 1437 indictione quintadecima die vero vicesima mensis augusti hora decima vel quasi pontificatus sanctissimi in Christo patris et domini nostri domini Eugenii divina providencia pape quarti anno septimo. Zeugen: Rodolph Bruno und Conrad Bernding, Priester der Paderborner Diözese. Aufgesetzt von Helmich Helmici oder Nygewech, Geistlichem der Paderborner Diözese und kaiserlichem Notar. Notariatsschein auf Pergament.