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Günther von Schwarzburg erwählter deutscher König
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Weimarer Zeitung, Nr. 239, 12.10.1858, S. 955: „Die Darstellung war im Allgemeinen wie in den einzelnen Partien fast durchgängig sehr lobenswerth. Herr Locher bethätigte in der schweren und anstrengenden Titelrolle nicht blos die nachhaltige Ausgiebigkeit und Ausdauer seines sonoren Organs, sondern auch die richtig bemessene Wärme und Energie eines aufs Höchste gesteigerten tragischen Pathos. Er hat offenbar in der Beherrschung und Durchführung solcher hoch leidenschaftlichen Partien an Sicherheit und Selbstvertrauen gewonnen. Herr Grans seinerseits gab den Gegenkönig Karl mit der ihm eignen Repräsentationsgabe und mit scharfer Nüancirung des heimtückischen Charakters dieses Fürsten. Vortrefflich spielte Frl. Daun die nicht große, aber wirkungsvolle Rolle der Tochter Günthers; in wenig scharfen Zügen stellte sie ein vollendetes Bild hin und bewies dadurch aufs Neue ihre bedeutende Begabung und Durchbildung für Charakterrollen. Die übrigen Mitspielenden unterstützten auf wirksame Weise die Träger dieser Hauptpartien durch ein anerkennenswerthes Zusammenspiel.“