Der Ulmer Bürger Peter Ungelter genannt Schwarzpeter bekennt, dass es zu einem Rechtsstreit zwischen der Gemeinde Auttagershofen ("Ottackerszhouen") [Gde. Wain/Lkr. Biberach], die dem Benediktinerkloster Ochsenhausen [Lkr. Biberach] untersteht, und seinem Schwager, dem Ulmer Bürger Sigmund Krafft, gekommen ist. Das Verfahren war zunächst vor Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm, dann vor dem Bischof von Konstanz als kaiserlichem Kommissar und schließlich vor dem geistlichen Gericht in Konstanz anhängig, ohne dass ein Urteil gefällt werden konnte. Um nun weitere Kosten und Mühen zu sparen, haben sich beide Parteien dahingehend verständigt, dass Peter Ungelter den Streit schlichten soll und sich zur Annahme seiner Entscheidung verpflichtet. Dazu hat auch der Abt des Klosters Ochsenhausen Jodok [Bruder] als Dorfherr zu Auttagershofen seine Zustimmung erteilt.