Rechnung 1725/26
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Bd 209
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1725-1726
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
Einträge mit Bezug zu (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen u.a.:
Ausgaben für Juweliere und Goldschmiede:
- Fortsetzung der in der letzten Rechnung dokumentierten Transaktionen in der Schuldsache Aaron Beer, Jude zu Frankfurt (Nr. 762, fol. 516r-v).
- Schuldentilgung bei Wilhelm Michael Rauner, Silberhändler zu Augsburg u.a. (Nr. 763-767 1/2, fol. 517r-518v).
- Ausstände bei Goldarbeiter Jeremias Wild (fol. 519r).
Ausgaben für Kaufmannswaren:
- Ausstände bei den Hoffacteursjuden Gabriel Fränckel und Levin zu Fürth, u.a. für Ludwigsburger Möbel (Nr. 769ff, fol. 522r-523r).
- Ausstände bei Tapezier Eib für Herstellung des Betts des Herzogs (Nr. 110, fol. 526r).
- Lieferung eines ausgebalgten zweiköpfigen Kalbes in die Kunstkammer durch den Schwanenwirt zu Stuttgart, Johann Jakob Baumeyer (Nr. 778, fol. 526r).
Ausgaben auf besonderen fürstlichen Befehl:
- Unkosten anlässlich der Verpfändung von Stammkleinodien in Schaffhausen für 12.000 fl. im Oktober 1725 (Nr. 812, fol. 538r).
- Kopien des Inventars sämtlicher "Peintures und Schildereyen" im fürstlichen Kabinett zu Ludwigsburg (Nr. 835, fol. 541v).
- Lieferung von fünf Porträts der regierenden Kaiser und Kaiserin sowie der Kaiser Leopold und Joseph und des Prinzen Eugen von Johann Gottfried Auerbach, Maler zu Wien (Nr. 891, fol. 549r).
Ausgaben für Handwerker:
- Maler:
-- Johann Isaak Liefkopp (Blechmalerei, Nr. 1066, fol. 584r);
-- Witwe des Johann Liefkopp (Gemälde zu den Tapeten, Nr. 1067, fol. 584r);
-- Johann Christoph Groth (Verpackung von durch den Erbprinzen erkauftem Porzellan, Nr. 1068, fol. 584r);
-- Ferdinand Stengler (Gemälde von Enten, Fasanen und Pferden, Nr. 1069, fol. 584r);
- Schwertfeger:
-- Balthas Rudolph Zacher (Rapierklingen, Nr. 1095, fol. 588v);
- Tapeziere:
-- Johann Christoph Schmidt (lederner "Teppich" für das Kabinett des Herzogs in Ludwigsburg, Nr. 1098, Reisespesen nach Teinach, Nr. 1100, Tischleder für Kirchheim, Nr. 1100 1/2, fol. 590r);
-- Christlieb (Arbeit in Ludwigsburg, Kirchheim, Nr. 1099, 1100 3/4, 1101, fol. 590r);
-- Carl Tellier, Hoftapezier (Arbeit in Ludwigsburg, Nr. 706, 1102, 1256, fol. 590v-591r);
- Zinngießer:
-- Johann Adam Bechler (Arbeit "zum Caffée" und in die Silberkammer, Nr. 1130-1132, fol. 592v).
- Außerdem Buchdrucker, Bürstenbinder, Flaschner, Glockengießer, Gürtler, Hafner, Kübler, Kupferschmiede, Maurer, Messerschmiede, Metzger, Seiler, Sattler, Schleifer, Sägemüller, Schlosser, Schneider, Schreiner, Siebmacher, Drahtstricker, Dreher, Wachsbleicher, Wannenmacher, Zimmermann.
Einträge mit Bezug zu (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen u.a.:
Ausgaben für Juweliere und Goldschmiede:
- Fortsetzung der in der letzten Rechnung dokumentierten Transaktionen in der Schuldsache Aaron Beer, Jude zu Frankfurt (Nr. 762, fol. 516r-v).
- Schuldentilgung bei Wilhelm Michael Rauner, Silberhändler zu Augsburg u.a. (Nr. 763-767 1/2, fol. 517r-518v).
- Ausstände bei Goldarbeiter Jeremias Wild (fol. 519r).
Ausgaben für Kaufmannswaren:
- Ausstände bei den Hoffacteursjuden Gabriel Fränckel und Levin zu Fürth, u.a. für Ludwigsburger Möbel (Nr. 769ff, fol. 522r-523r).
- Ausstände bei Tapezier Eib für Herstellung des Betts des Herzogs (Nr. 110, fol. 526r).
- Lieferung eines ausgebalgten zweiköpfigen Kalbes in die Kunstkammer durch den Schwanenwirt zu Stuttgart, Johann Jakob Baumeyer (Nr. 778, fol. 526r).
Ausgaben auf besonderen fürstlichen Befehl:
- Unkosten anlässlich der Verpfändung von Stammkleinodien in Schaffhausen für 12.000 fl. im Oktober 1725 (Nr. 812, fol. 538r).
- Kopien des Inventars sämtlicher "Peintures und Schildereyen" im fürstlichen Kabinett zu Ludwigsburg (Nr. 835, fol. 541v).
- Lieferung von fünf Porträts der regierenden Kaiser und Kaiserin sowie der Kaiser Leopold und Joseph und des Prinzen Eugen von Johann Gottfried Auerbach, Maler zu Wien (Nr. 891, fol. 549r).
Ausgaben für Handwerker:
- Maler:
-- Johann Isaak Liefkopp (Blechmalerei, Nr. 1066, fol. 584r);
-- Witwe des Johann Liefkopp (Gemälde zu den Tapeten, Nr. 1067, fol. 584r);
-- Johann Christoph Groth (Verpackung von durch den Erbprinzen erkauftem Porzellan, Nr. 1068, fol. 584r);
-- Ferdinand Stengler (Gemälde von Enten, Fasanen und Pferden, Nr. 1069, fol. 584r);
- Schwertfeger:
-- Balthas Rudolph Zacher (Rapierklingen, Nr. 1095, fol. 588v);
- Tapeziere:
-- Johann Christoph Schmidt (lederner "Teppich" für das Kabinett des Herzogs in Ludwigsburg, Nr. 1098, Reisespesen nach Teinach, Nr. 1100, Tischleder für Kirchheim, Nr. 1100 1/2, fol. 590r);
-- Christlieb (Arbeit in Ludwigsburg, Kirchheim, Nr. 1099, 1100 3/4, 1101, fol. 590r);
-- Carl Tellier, Hoftapezier (Arbeit in Ludwigsburg, Nr. 706, 1102, 1256, fol. 590v-591r);
- Zinngießer:
-- Johann Adam Bechler (Arbeit "zum Caffée" und in die Silberkammer, Nr. 1130-1132, fol. 592v).
- Außerdem Buchdrucker, Bürstenbinder, Flaschner, Glockengießer, Gürtler, Hafner, Kübler, Kupferschmiede, Maurer, Messerschmiede, Metzger, Seiler, Sattler, Schleifer, Sägemüller, Schlosser, Schneider, Schreiner, Siebmacher, Drahtstricker, Dreher, Wachsbleicher, Wannenmacher, Zimmermann.
670 Bl.
Folio (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Sprache: Deutsch
Schreiber/Renovator/Rechner: Johann Ulrich Mögling, Tobias Albrecht Metz
Normformat: Folio
Schreiber/Renovator/Rechner: Johann Ulrich Mögling, Tobias Albrecht Metz
Normformat: Folio
Baumeyer, Johann Jakob; Schwanenwirt, Stuttgart
Bechler, Johann Adam; Zinngießer
Beer, Aaron; Jude zu Frankfurt
Christlieb, Friedrich August; Hoftapezier
Eyb, Johann Andreas; Tapezier
Fränckel, Gabriel; Jude und Hoffaktor, Fürth
Levin; Hoffaktor
Liefkoop, Johann Isaak; Maler
Metz, Tobias Albrecht; Landschreiber, Amtmann und Klosterverwalter
Mögling, Johann Ulrich; Expeditionsrat, Landschreibereiverwalter, Baukassierer, Münzverwalter
Rauner, Wilhelm Michael; Goldschmied, Augsburg
Schmidt, Johann Christoph; Tapissier
Stengler, Ferdinand; Maler
Tellier, Karl; Hoftapissier
Wild, Jeremias; Goldarbeiter
Zacher, Balthasar Rudolf; Schwertfeger
Württembergische Kunstkammer; Gemälde, Grafiken, Handschriften
Württembergische Kunstkammer; Horn, Leder, Federn
Württembergische Kunstkammer; Schmuck, Accessoires, Bekleidung
Württembergische Kunstkammer; Unedles Metall
Württembergische Kunstkammer; Zoologie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ