Reaktionen auf die Kritik wegen der Wahl Draths als Bundesverfassungsrichter; Vorgänge in Jena; Korrespondenzen nach der Flucht
Vollständigen Titel anzeigen
BArch N 1341/54
BArch N 1341 Drath, Martin
Drath, Martin >> Drath, Martin >> Korrespondenz
1946-1955; 1963
Enthält u.a.:
Erich Weber, früherer Student aus Jena, dem 1948 an der Universität ein Disziplinarverfahren wegen feindlicher Agitation auferlegt wurde;
Wortprotokoll und Urteil des Disziplinarausschusses für Studierende der Friedrich-Schiller-Universität Jena über stud. jur. Erich Weber, 1948;
Hermann Brill;
Vertrauliches Schreiben des Rektors der Freien Universität Berlin über eine geplante Entführung Draths anlässlich der Pfingstfeier der FDJ, 1950
Enthält auch:
Bericht über den 2. Volksrichterlehrgang beim Oberlandesgericht Gera am 1.11.1946;
Rechtsgutachten zur Frage der Rechtswirksamkeit der Verordnungen der Deutschen Zentralverwaltungen in der Sowjetischen Besatzungszone, 1948
Erich Weber, früherer Student aus Jena, dem 1948 an der Universität ein Disziplinarverfahren wegen feindlicher Agitation auferlegt wurde;
Wortprotokoll und Urteil des Disziplinarausschusses für Studierende der Friedrich-Schiller-Universität Jena über stud. jur. Erich Weber, 1948;
Hermann Brill;
Vertrauliches Schreiben des Rektors der Freien Universität Berlin über eine geplante Entführung Draths anlässlich der Pfingstfeier der FDJ, 1950
Enthält auch:
Bericht über den 2. Volksrichterlehrgang beim Oberlandesgericht Gera am 1.11.1946;
Rechtsgutachten zur Frage der Rechtswirksamkeit der Verordnungen der Deutschen Zentralverwaltungen in der Sowjetischen Besatzungszone, 1948
Drath, Martin, 1902-1976
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:31 MESZ