Der Blick nach Süden. Wer waren die Kelten?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/005 D023214/103
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/005 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2002
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2002 >> Juli 2002
5. Juli 2002
Deutschland ist reich an keltischen Siedlungsresten. Einer der bedeutendsten keltischen Höhensiedlungen ist die Heuneburg bei Herbertingen im Landkreis Sigmaringen. Der Name taucht erstmals 1560 auf und bedeutet wohl so viel wie "Burg der Hünen", Burg der Riesen. Die archäologischen Grabungen, die schon im 19. Jahrhundert begonnen wurden, haben reiche Funde gezeitigt: Bronzegefäße, Urnen, Reste von Pferdegeschirren und die berühmten "Heuneburgpokale". Harald Gerlach, der Heuneburg und andere keltische Oppida in Deutschland besucht hat, berichtet vom Leben dieses Volkes und von seinen Kontakten zu den Völkern südlich seiner Siedlungsplätze. Die Begegnung der beiden Kulturen war für die Geschichte Eruopas von großer Bedeutung, denn die Kelten brachen nach Süden auf und beeinflussten dort nachhaltig die geschichtliche und kunsthandwerkliche Entwicklung.
0:27:50; 0'27
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Wissen
Herbertingen SIG
Archäologie
Volk: Kelten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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