Protokolle des Geschäftsführenden Ausschusses (März 1933 - Januar 1935), Bd. 4
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13686 Deutsches Hygienemuseum e.V., Nr. 053 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
13686 Deutsches Hygienemuseum e.V.
13686 Deutsches Hygienemuseum e.V. >> 5. Vereinsorgane >> 5.3. Geschäftsführender Ausschuss
1933 - 1935
Enthält u.a.: Ausstellungen 1933.- Personalveränderungen 1933, Ausscheiden von Prof. Martin Vogel, Prof. Eugen Galewsky, Dr. Marta Fraenkel, 1933.- Einsatz und Kosten des Hygiene-Autos (Wanderauto).- Zukunft des Museums, Mittelpunkt: Der erbgesunde Mensch, 1933 (vollständige Umgestaltung der Schausammlungen ist bis 1945 nicht gelungen).- Kündigungen der wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Rudolf Neubert, Prof. Walter Weisbach, Dr. Bruno Gebhard (1932 - 1935 Ausstellungsdirektor am Berliner Ausstellungs- und Messeamt), 1933.- Umwandlung der Hygiene- Akademie zur Staatsakademie für Rassen- und Gesundheitspflege, Bestellung von Dr. Ernst Wegner, Vereinsvorsitzender, zum Rektor, 1934 (Auflösung 1939).- Satzungsangelegenheit.- Eintritt der NSDAP in das Museum, 22. April 1935 (Satzung vom 14. Juni 1935).- Absicht der Veräußerung des museumseigenen Verlages an die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt oder andere Stellen.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:14 MEZ