Mainz, 1606.02.25. (Richter Konrad Kennicken). Der + B. und Bender Adam Auth hat am 14.6.1605 sein Testament aufgerichtet, wonach vor allem dem Kind Katharina 100 fl. ausbezahlt werden sollen, dann Theobald, Sohn aus erster Ehe den mütterlichen Rockenteil erhält und mit Els, Tochter aus zweiter Ehe, und der Ww. Anna sich gleichmäßig in den Schwertteil teilt. In Ausführung dieses Testaments haben nun Witwe und Kinder die Teilung vollzogen. Das von ihnen bewohnte Haus, zum Besten genannt, mit dem "trußenkessel" (zinst 4 fl. Grundzins, 3 fl. ablösig, und - vom Kessel - 1 fl. B.), erhalten die Ww. und ihre Tochter Els für 500 fl. Der Sohn Theobald behält das Haus zum Horn und zur Kanden auf der Schweinmist für 400 fl. Dem Theobald gebühren am Mutterteil noch 300 fl., am Vaterteil noch 200 fl.; die Zahlung und Ausgleichung wird im einzelnen ausgemacht; Gläubiger sind: Matthes Alexanders Tochter, Adam Autten Schwester zu Frankfurt, Job Hain als Vormund, das Nebenkind Katharina, im ganzen mit 377 fl. 5 Albus. Z.: Hans Raab, Maurer, Peter Liech, Kärcher, Michael Remth und Theiß Schröder von Wiesbaden.