Landesparteitag der Grünen in Kehl
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931018/110
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> April
30. April 1993
In Kehl findet der Landesparteitag der Grünen statt. Die zwei Hauptthemen werden sein, - die Frage, ob und wie sich die Grünen ein Eingreifen von außen zur Beendigung des Krieges im ehemaligen Jugoslawien vorstellen können, und - die Wahl des neuen Landesvorstandes. Neben dem bisherigen Sprecher des Landesvorstandes Winfried Hermann will sich nun auch der erst vor kurzem in die Partei eingetretene Wolfgang Reimer zur Wahl stellen. Bei der Wahl wird es um die Position für oder gegen ein militärisches Eingreifen im ehemaligen Jugoslawien gehen. Hermann lehnt grundsätzlich jede militärische Form der Einmischung ab. Reimer hat sich bis jetzt noch nicht festgelegt. Bei der Entscheidung zwischen diesen beiden Kandidaten geht es auch darum, ob demnächst ein Lehrer aus der Stadt oder ein Öko-Bauer vom Lande Sprecher des Landesvorstandes der Grünen wird.
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Audio-Visuelle Medien
Kehl OG
Partei; Grüne; Landesparteitag 1993
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ